Daten-Analyse Mai 2026

Dispozinsen in Deutschland 2026

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10,9 %
Ø Dispozins DE
8,9 %
Günstigste Banken
13,9 %
Teuerste Banken
5 Mrd. €
Ø Dispokredite/Monat
Bundesländer-Vergleich

Dispozinsen nach Bundesland

Durchschnittliche Dispozinsen je Bundesland – basierend auf eigener Auswertung der veröffentlichten Konditionen der jeweils größten Regionalbanken (Stand Mai 2026)

Ø Dispozins nach Bundesland

Hover oder Klick für Details · geografisch angeordnet

SH 11,4% HB 10,9% HH 10,5% MV 11,8% NW 11,5% NI 11,3% BB 11,7% ST 11,9% BE 9,8% HE 11,0% TH 11,5% SN 11,6% RP 11,2% BW 10,8% BY 11,2% SL 11,6%
unter 10 %
10–11 %
11–11,5 %
über 11,5 %
# Bundesland Ø Zins Visualisierung

Ø-Wert aus den 3 größten Regionalinstituten je Bundesland. Eigene Recherche FLORIN+, Mai 2026.

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Dispozinsen aller großen Banken

Sortierbar nach Zinssatz, Bankentyp oder Bundesland – Stand Mai 2026

# Bank Typ Bundesland HQ Dispozins p.a. Bewertung
Hinweis zu den Daten: Alle Dispozinssätze wurden von der FLORIN+-Redaktion im Mai 2026 auf den offiziellen Websites der jeweiligen Banken recherchiert. Angaben ohne Gewähr – bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt bei deiner Bank. Die Bundesbank-Durchschnittswerte basieren auf der monatlichen MFI-Zinsstatistik (Quelle: Deutsche Bundesbank). Eine Verwendung der Daten für redaktionelle Zwecke ist unter Nennung der Quelle „FLORIN+ Dispozinsen-Studie 2026, www.florinplus.de/dispozinsen-vergleich.html" gestattet.

📰 Für Redaktionen & Presse

Alle Daten dieser Studie dürfen kostenlos genutzt werden – unter Nennung der Quelle „FLORIN+ Dispozinsen-Analyse 2026". Für Rückfragen: presse@mywage.de

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Häufige Fragen

FAQ: Dispozinsen in Deutschland

Wie hoch sind die Dispozinsen in Deutschland 2026?
Der bundesweite Durchschnitt liegt laut Bundesbank-MFI-Statistik bei rund 10,9 % p.a. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Höchststand 2023, als viele Banken nach der EZB-Zinswende die Konditionen deutlich verschlechterten. Direktbanken und Neobanken liegen mit 8,9–9,5 % deutlich günstiger als klassische Filialbanken (11–14 %).
Warum unterscheiden sich Dispozinsen zwischen Bundesländern?
Die regionalen Unterschiede entstehen vor allem durch die unterschiedliche Marktstruktur: In ostdeutschen Bundesländern dominieren Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die historisch höhere Dispozinsen ansetzen. In Berlin und Hamburg haben günstige Direktbanken und Neobanken höhere Marktanteile und drücken den Durchschnittswert nach unten.
Kann ich meinen Dispozins verhandeln?
Ja – in vielen Fällen ist ein Gespräch mit der Bank erfolgreich, besonders wenn du lange Kunde bist oder ein positives Kontoverhalten nachweisen kannst. Alternativ lohnt sich ein Bankwechsel: Der Wechsel von 11 % auf 9 % spart bei 2.000 € Dispo rund 40 € im Jahr.
Was ist der Unterschied zwischen Dispo- und Überziehungszins?
Der Dispozins gilt für den vertraglich vereinbarten Überziehungsrahmen (typisch 1–3 Nettogehälter). Wer darüber hinaus geht (geduldete Überziehung), zahlt den höheren Überziehungszins – oft 3–5 Prozentpunkte mehr. Dieser ist gesondert ausgewiesen und wird auf der Kontoauszugsabrechnung separat berechnet.
Ist eine Kreditkarte günstiger als der Dispo?
Bei vollständiger monatlicher Rückzahlung ja – denn Kreditkarten bieten 30–56 Tage zinsfreie Nutzung. Wer nur teilweise zurückzahlt, zahlt bei den meisten Kreditkarten 18–25 % p.a. – deutlich mehr als der Dispo. Die klügste Strategie: Kreditkarte für Alltagsausgaben nutzen, stets vollständig tilgen, Dispo nur als Notfallpuffer.