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Von jedem zusätzlichen Euro gehen 0 Cent ans Finanzamt.
Pro Jahr
Das entspricht etwa X Tankfüllungen extra pro Jahr.
Warum ist der Grenzsteuersatz so wichtig?
Was ist der Grenzsteuersatz?
Der Grenzsteuersatz zeigt dir, wie viel Prozent eines zusätzlich verdienten Euros direkt in Form von Steuern und Abgaben weggehen. Er berücksichtigt Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Sozialversicherung und Kirchensteuer.
Beispiel: 42% Grenzsteuersatz
Bei 42% Grenzsteuersatz bleiben dir von einer 1.000 € Gehaltserhöhung netto 580 € (in Sozialversicherung gehen weitere ~21%, in Steuer ~42%). Das ist wichtig für Gehaltsverhandlungen!
Steuer-Progressivität
Je höher dein Einkommen, desto höher der Grenzsteuersatz. Der Spitzensteuersatz (42%) beginnt ab ~66.760 € zu versteuerndem Einkommen. Darüber gibt es noch die 45%-Grenze für sehr hohe Einkommen.
Gehaltsoptimierung
Bei hohen Grenzsteuersätzen kann Gehaltsoptimierung interessant sein: Steuerfreie Extras wie Essensmarken, Fahrtkostenzuschuss oder Fitnesszuschuss bringen dir netto mehr als eine steuerpflichtige Erhöhung.
Häufig gestellte Fragen
Brutto ist nicht gleich Netto. Von jeder zusätzlichen Gehaltserhöhung gehen Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Sozialversicherungsbeiträge (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung) und eventuell Kirchensteuer ab. Abhängig von deinem Einkommen und Steuerklasse kann dein persönlicher Grenzsteuersatz 25–45% betragen, hinzu kommen noch Sozialversicherungsbeiträge von etwa 20%.
Der Grenzsteuersatz zeigt, wie viel Prozent deines nächsten verdienten Euros in Steuern und Abgaben geht. Bei 45% Grenzsteuersatz bedeutet das: Von 1.000 € Gehaltserhöhung gehen etwa 450 € in Steuern und SV-Beiträge, es bleiben etwa 550 € netto. Der Grenzsteuersatz ist wichtig für Entscheidungen über Gehaltsverhandlungen, Gehaltsoptimierungen und steuerfreie Leistungen.
Der Spitzensteuersatz von 42% beginnt 2024 ab einem zu versteuernden Einkommen von etwa 66.760 € (plus Solidaritätszuschlag 5,5%). Bei noch höheren Einkommen über 277.825 € gibt es noch eine 45%-Grenze. Der genaue Punkt hängt von deiner Steuerklasse ab. In Steuerklasse III beginnt der Spitzensteuersatz bei etwa doppeltem Einkommen pro Person.
Ja! Steuerfreie Leistungen können wirtschaftlich interessanter sein als eine steuerpflichtige Gehaltserhöhung:
• Essensmarken (bis 7,23 €/Tag steuerfrei)
• Fahrtkostenzuschuss (bis 0,30€/km für die Entfernung zur Arbeit)
• Handy-/Internet-Zuschuss (pauschal bis 50 €/Monat)
• Fitnessstudio-Zuschuss (bis 600 €/Jahr)
• Mobilität: E-Bike (über Leasing)
• Betriebliche Altersvorsorge (bis zu bestimmten Grenzen)
Alle diese Leistungen kommen ohne Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an und können zusammen mehr Netto-Zuwachs bringen als eine steuerpflichtige Erhöhung.
Steuerklasse V ist grundsätzlich die ungünstigste, weil der Grundfreibetrag nur dem Hauptverdiener zugeordnet wird. Der Netto-Zuwachs fällt deutlich niedriger aus. Wenn du verheiratet bist, lohnt sich ein Wechsel zu Steuerklasse III (Hauptverdiener) / IV (Nebenverdiener) oder beider IV oft mehr als eine Erhöhung in SK V. Nutze diesen Rechner mit SK III oder IV, um den Unterschied zu sehen – vielleicht ist ein SK-Wechsel wirtschaftlicher als eine Gehaltserhöhung!
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