Grunderwerbsteuer
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Was kostet die Grunderwerbsteuer?

3,5 % in Bayern, 6,5 % in NRW – die Grunderwerbsteuer variiert massiv. Plus Notar, Grundbuch, Makler: die komplette Kostenrechnung beim Immobilienkauf.

4.8 / 5 · 491 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Kaufpreis + Bundesland

Steuersatz wird pro Land festgelegt: Bayern und Sachsen am günstigsten (3,5 / 5,5 %), NRW/Brandenburg am teuersten (6,5 %).

02

Nebenkosten gesamt

Notar ~1,5 %, Grundbuch ~0,5 %, Makler 3,57 % (käuferanteilig). Zusammen mit Steuer: 6,5–12,5 % vom Kaufpreis.

03

Eigenkapital-Planung

Nebenkosten müssen aus Eigenkapital gestemmt werden – Banken finanzieren sie meist nicht mit. Bei 400k Haus = 50k Nebenkosten on top.

Ergebnis: Grunderwerbsteuer + Notar + Grundbuch + Makler + Gesamt-Nebenkosten + Prozent vom Kaufpreis.

50.000 € 2.000.000 €
Wie wir rechnen

Grunderwerbsteuer: Kaufpreis × Bundesland-Satz. Bayern 3,5 % (günstigster), NRW/Brandenburg/Saarland/Schleswig-Holstein 6,5 % (teuerste). Auf 400.000 € Kaufpreis = 14.000 € in Bayern vs. 26.000 € in NRW.

Notarkosten: ~1,5 % vom Kaufpreis. Beurkundung Kaufvertrag, Auflassung, Grundschuldbestellung. Gesetzlich festgelegt (Gerichts- und Notarkostengesetz).

Grundbuchkosten: ~0,5 % vom Kaufpreis. Eintragung Eigentumsübertragung + Grundschuld für Bank.

Maklerprovision: Seit 2020 zwingend 50/50-Teilung zwischen Käufer und Verkäufer. Käuferanteil typisch 3,57 % (3 % netto + 19 % MwSt).

Faustregel: 10 % Kaufnebenkosten in alle Berechnungen einrechnen. Banken finanzieren das meist nicht – aus Eigenkapital zahlbar.

Fazit

Die Grunderwerbsteuer variiert je Bundesland — sie ist der größte Nebenkostenposten.

Einordnung

3,5 % (Bayern) bis 6,5 % (NRW, Brandenburg u. a.), dazu Notar/Grundbuch (~1,5 %) und ggf. Makler.

Gut zu wissen

Mitgekaufte bewegliche Sachen (Einbauküche, Möbel) separat im Vertrag ausweisen — darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was ist die Grunderwerbsteuer?
Eine Steuer auf den Kauf von Grundstücken und Immobilien. Wird einmalig bei Eigentumsübertragung fällig, an das Bundesland gezahlt. Höhe variiert je Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (NRW, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen).
Wer zahlt die Grunderwerbsteuer?
Der Käufer. Der Notar reicht den Kaufvertrag beim Finanzamt ein, das einen Bescheid an den Käufer schickt. Erst nach Zahlung der Steuer wird die Eigentumsübertragung im Grundbuch eingetragen ('Unbedenklichkeitsbescheinigung').
Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten?
Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 %) + Notar (~1,5 %) + Grundbuch (~0,5 %) + ggf. Makler (3,57 % käuferanteilig in DE seit 2020). Gesamt: 6,5–12,5 % vom Kaufpreis. Bei 400.000 € Haus in NRW: ~50.000 € Nebenkosten.
Gibt es Befreiungen?
Ja: Erbschaft und Schenkung an direkte Verwandte (Eltern, Kinder, Ehegatten), Geringfügigkeitsgrenze 2.500 €, Verkauf zwischen Ehegatten/eingetragenen Partnern. Sonderfall: bei Übertragung aus Erbengemeinschaft an Miterben.

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