Karte A: Jahreskosten
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Karte A vs. Karte B – welche kostet weniger?

Cashback ist nur sinnvoll wenn du genug ausgibst. Auslandsgebühr fressen Bonus oft auf. Direkter Vergleich beider Karten – Sieger sofort sichtbar.

4.8 / 5 · 423 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Dein Nutzungsprofil

Wie viel gibst du im Monat aus: Einkauf, Ausland, Bargeldabhebungen, Tank?

02

Karte A vs. Karte B

Pro Karte: Jahresgebühr, Cashback-%, Auslandsaufschlag-%, Bargeldgebühr-%. Vergleicht direkt.

03

Netto-Kosten

Cashback wird abgezogen, Aufschläge addiert. Wer hat die niedrigeren Netto-Kosten pro Jahr?

Ergebnis: Jahreskosten Karte A vs. B + Differenz + Verdict.

€/Monat
0 € 5.000 €
€/Monat
0 € 3.000 €
€/Monat
0 € 800 €
€/Monat
0 € 500 €
0 € 500 €
%
0 % 3 %
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0 % 3 %
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0 € 500 €
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0 % 3 %
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Wie wir rechnen

Netto-Jahreskosten = Jahresgebühr − Cashback (Einkauf + Tank) + Auslandsaufschlag + Bargeldgebühr. Alle Faktoren in einer Zahl.

Cashback-Trap: Karte mit 0 € Gebühr + 0,5 % Cashback schlägt oft Karte mit 120 € Gebühr + 1 % Cashback. Break-Even ist ~24.000 € Jahres-Umsatz – darunter ist die kostenpflichtige Karte teurer.

Auslands-Trap: 1,75 % Aufschlag bei 5.000 € Auslandseinsatz = 87,50 €/Jahr. Premium-Karten (Amex Gold, Curve, Trade Republic) verzichten oft auf Aufschlag – kann allein die Jahresgebühr rechtfertigen.

Bargeld-Trap: 3-4 % Bargeldgebühr (oft mit 5 € Mindestgebühr) macht ATM-Nutzung sehr teuer. Bei häufigen Abhebungen Karte ohne Bargeldgebühr (DKB Visa, N26) prüfen.

Was hier NICHT modelliert ist: Versicherungen (Reise, Mietwagen), Akzeptanz (Amex ≠ Visa/MC), Service. Bei nahem Gleichstand entscheiden diese.

Fazit

Die wahren Kosten einer Kreditkarte stecken selten in der Jahresgebühr, sondern in Teilzahlungszinsen, Fremdwährungs- und Bargeldgebühren — sie summieren sich schnell zum Vielfachen.

Einordnung

Wer den Saldo jeden Monat vollständig ausgleicht, zahlt effektiv 0 % Zinsen. Teuer wird es erst durch die Teilzahlungsfunktion (oft 15–20 % p. a.) und Einsätze in Fremdwährung.

Gut zu wissen

Vollzahler fahren mit Cashback-Karten am besten; Teilzahler sollten vor allem den effektiven Jahreszins vergleichen — eine niedrige Jahresgebühr nützt wenig, wenn die Teilzahlung teuer ist.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was kostet eine Kreditkarte 2026?
Jahresgebühren reichen von 0 € (Gratis-Karten wie DKB Visa, Hanseatic GenialCard) bis 600 €+ (American Express Platinum). Versteckte Kosten: 1,75-1,99 % Auslandsaufschlag, 3-4 % Bargeld-Abhebegebühr (mind. 5 €), Teilzahlungs-Zinsen bis 24 % p.a.
Wann lohnt sich eine kostenpflichtige Kreditkarte?
Ab ~1.500 € Auslandseinsatz pro Jahr lohnt sich eine Premium-Karte ohne Auslandsaufschlag (z.B. Amex Gold, Curve). Boni und Reiseversicherungen können den Rest ausgleichen. Vielreisende sparen oft 200-500 €/Jahr trotz höherer Jahresgebühr.
Teilzahlung – ja oder nein?
Nein. Teilzahlung ist eines der teuersten Kreditprodukte: 12-24 % effektiver Jahreszins. Bei 2.000 € Teilzahlung × 18 % = 360 €/Jahr Zinsen – mehr als jeder Dispokredit. Immer die volle Rechnung am Monatsende zahlen, sonst Ratenkredit nehmen (5-8 % günstiger).
Wie viele Kreditkarten sind sinnvoll?
Empfehlung: 1-2. Eine Hauptkarte mit Reiseschutz/keine Auslandskosten, optional eine Backup-Karte für Probleme. Mehr als 3 Karten zerstören die SCHUFA-Bonität, verzetteln Übersicht und kosten oft Jahresgebühren ohne Nutzen.