Lebens-Brutto
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Was verdienst du in deinem Leben?

Gehalt × Karrierejahre × Steigerung minus Pausen. Plus Inflations-bereinigt + 3 Karriere-Phasen (Jahre 1-10, 11-25, 26+) + Benchmark.

Definition · Stand 2026

Das Lebenseinkommen ist die Summe aller Brutto-Einkommen über 45 Berufsjahre. Median in Deutschland 2025: 1,8 Mio. € Brutto (Destatis), Akademiker 2,4 Mio. €, Hochschulabsolventen Naturwiss./Ingenieur bis 3,0 Mio. €. Frauen statistisch 30 % weniger Lebenseinkommen (Gender Pay Gap + Teilzeit + Care-Arbeit).

Quelle: Destatis Verdienststrukturerhebung 2024 · IAB Forschungsbericht

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So funktioniert der Rechner

01

Aktuelles Brutto + Alter

Dein heutiges Jahresbrutto und Alter. Gehaltssteigerung jährlich (Inflation + Karriere – Median 3 % p.a.).

02

Renteneintritt + Pausen

Standard 67. Pausen: Elternzeit, Sabbatical, Arbeitssuche – jedes Pausenjahr senkt Lebenseinkommen substanziell.

03

Inflation + Steuerklasse

Realwert nach Inflation. Steuerklasse bestimmt Netto-Schätzung.

Ergebnis: Brutto + Netto + Inflations-bereinigt + 3 Karriere-Phasen + Benchmark.

€/Jahr
15.000 € 200.000 €
Jahre
18 65
Jahre
55 75
%
0 % 8 %
%
0 % 6 %
Jahre
0 10
Wie wir rechnen

Lebens-Brutto: Loop über jedes Karrierejahr: Gehalt × (1 + Steigerung)^Jahr. Bei Pausen (Elternzeit usw.) zählt das Jahr 0. Bei 55k Start, 3 % p.a., 37 Jahre, 2 Pausen = ~3,2 Mio € Lebens-Brutto.

Lebens-Netto: Pro Jahr × Netto-Faktor (54-74 % je nach Einkommensstufe), modifiziert nach Steuerklasse. III bringt Splitting-Bonus +4 %, V −4 %, VI −8 %.

Inflations-Bereinigung: Bei 2,5 % Inflation über 37 Jahre verliert 1 € am Ende ~60 % Kaufkraft. Bereinigt durch Inflation^(Jahre/2) als Mittelwert-Approximation.

Karriere-Phasen: Jahre 1-10 = Karrierestart (typisch niedrige Gehälter, Steigerungen normal). Jahre 11-25 = Peak (höchste Steigerungen, beste Position). Jahre 26+ = Senior (Plateau, manchmal Rückgang).

Pausen-Kosten: Jedes Pausenjahr kostet nicht nur das Gehalt, sondern auch die Folgesteigerungen. 2 Jahre Pause am Anfang einer 37-Jahre-Karriere = ~150k € Lebenseinkommen-Verlust.

Fazit

Über ein ganzes Erwerbsleben summiert sich selbst ein durchschnittliches Gehalt zu einem siebenstelligen Betrag.

Einordnung

Hochgerechnet werden alle Erwerbsjahre — brutto wie netto. Die Inflation relativiert die spätere Kaufkraft deutlich.

Gut zu wissen

Nicht das Gehalt allein zählt, sondern was davon übrig bleibt: Sparquote und Anlage entscheiden über echtes Vermögen.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was ist das durchschnittliche Lebenseinkommen in Deutschland?
Ein Akademiker verdient im Schnitt 2,0–2,5 Mio € brutto Lebenseinkommen (Bachelor) bzw. 2,8–3,5 Mio € (Master). Ohne Studium: 1,3–1,6 Mio €. Median über alle: ~1,8 Mio € brutto. Netto entsprechend 60–65 %.
Warum lohnt sich frühes Investieren?
Bei 40 Jahren Erwerbsleben und 7 % Rendite verzehnfacht sich Sparen früher massiv: 200 €/Monat ab 25 J. = 525.000 € mit 65 J. Gleicher Beitrag ab 35 J. = 280.000 €. Faktor Zeit schlägt Faktor Höhe.
Wie viel Prozent vom Lebenseinkommen sollte ich sparen?
Faustregel: 15–20 % vom Netto – getrennt nach Notgroschen (3-6 Monate Ausgaben), Altersvorsorge (Renten-Lücke), und Investments (ETF-Depot). Wer weniger spart, riskiert Altersarmut.
Wie wirkt Inflation auf das Lebenseinkommen?
Bei 2 % Inflation über 40 Jahre verliert ein konstantes Gehalt 55 % Kaufkraft. Realistisch wachsen Gehälter zumindest mit Inflation, aber nicht in jeder Branche. Gehalts-Steigerung 3 % p.a. ist langfristig der Median.

Was bleibt nach Fixkosten?

Du kennst dein Netto. Der Haushaltsrechner zeigt, wie viel monatliche Belastung dein Budget wirklich verträgt.

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