Monatliches Mehr-Netto
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Wie viel mehr Netto durch Freibetrag-Antrag?

Statt am Jahresende Erstattung — sofort weniger Lohnsteuer. Mit Werbungskosten + Sonderausgaben + Handwerker.

4.8 / 5 · 298 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Brutto + Pendel/HO

Bruttogehalt + Homeoffice-Tage (6 €/Tag) + Pendelstrecke + Bürotage (0,38 €/km einfach).

02

Weitere WK + Sonderausgaben

Arbeitsmittel, Fortbildung, Spenden, Kirchensteuer-Erstattung. Alles was im Werbungskosten- oder Sonderausgaben-Topf zählt.

03

Handwerker

Direkt von der Steuer abziehbar — 20 % der Lohnkosten, max 1.200 €/Jahr. Kein Freibetrag, sondern echte Steuerermäßigung.

Ergebnis: monatliches Mehr-Netto + jährliche Ersparnis + Werbungskosten-Aufteilung.

€/Jahr
15.000 € 200.000 €
Tage
0 210
km
0 100
Tage
0 220
€/Jahr
0 € 5.000 €
€/Jahr
0 € 8.000 €
€/Jahr
0 € 10.000 €
Wie wir rechnen

Werbungskosten: Homeoffice 6 €/Tag × Tage + Pendlerpauschale 0,38 €/km × Bürotage + weitere WK. Davon ist nur der Anteil ÜBER 1.230 € (Arbeitnehmer-Pauschbetrag) als Freibetrag eintragbar.

Spenden: Bis 20 % vom Brutto als Sonderausgaben absetzbar. Bei 55.000 € Brutto max. 11.000 € Spenden.

Handwerker-Bonus: 20 % der Lohnkosten (NICHT Material) als direkte Steuerermäßigung, max. 1.200 €/Jahr. Wird vom Steuerbetrag abgezogen, NICHT vom zvE — daher direkter als ein Freibetrag.

ESt-Vergleich: Mit/ohne Freibetrag nach §32a 2026. Differenz × (1 + KiSt-Satz). Bei 55k Brutto + 5k Freibetrag: ~1.500 € jährliche Ersparnis = 125 €/Monat mehr Netto.

Wichtig: Antrag spart KEINE Steuer — nur Liquidität. Am Jahresende gleicht sich alles aus. Vorteil: 12 Monate früher das Geld auf dem Konto.

Fazit

Ein Lohnsteuer-Freibetrag holt die Erstattung monatlich statt einmal im Jahr.

Einordnung

Absehbare Werbungskosten/Sonderausgaben werden per Antrag beim Finanzamt schon beim Lohnabzug berücksichtigt — mehr Netto jeden Monat.

Gut zu wissen

Der Freibetrag gilt 2 Jahre. Aber: Wer ihn nutzt, ist zur Steuererklärung verpflichtet und muss bei zu hohem Freibetrag nachzahlen.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was ist eine Lohnsteuerermäßigung?
Antrag beim Finanzamt um einen Freibetrag in der Lohnsteuerkarte einzutragen. Damit zahlst du sofort weniger Lohnsteuer — statt erst nach der Steuererklärung im Folgejahr eine Erstattung zu bekommen. Liquiditätsvorteil von 12 Monaten.
Welche Beträge können als Freibetrag eingetragen werden?
Werbungskosten über 1.230 € (Arbeitnehmer-Pauschbetrag), Sonderausgaben über 36 €, außergewöhnliche Belastungen, Verluste aus anderen Einkunftsarten. Bei Handwerker-Leistungen wird der direkt von der Steuer abgezogen — kein Freibetrag nötig.
Wann lohnt sich der Antrag?
Wenn du sicher weißt dass du am Jahresende mindestens 600 € Steuererstattung bekommst. Klassische Konstellation: Pendler mit hoher Strecke + Homeoffice + Spenden + Handwerker-Rechnung. Der Antrag spart Liquidität — gleiche Steuerlast, aber gleichmäßig verteilt.
Wie beantrage ich es?
Formular 'Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung' beim örtlichen Finanzamt einreichen. Online oder per Brief. Wenn bewilligt: Eintrag in ELStAM (digitale Lohnsteuerkarte) — wirkt sofort beim nächsten Lohnlauf. Antrag muss jährlich bis spätestens 30.11. erneuert werden.

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