Kernbefunde
- Nach zwei Jahren Reallohnverlusten (2022–2023) stiegen die Löhne 2024 erstmals wieder real um +2,8 %.
- Der Mindestlohn stieg zum 1.1.2026 auf 13,90 €/h — über 6,6 Mio. Beschäftigte profitieren.
- Die Lohnschere zwischen Branchen wächst: IT & Pharma zahlen 2,8× mehr als Gastro & Reinigung.
- Ostdeutschland liegt im Medianlohn weiterhin 16 % unter dem westdeutschen Niveau.
- Frauen erzielen trotz Angleichung noch immer 18 % weniger Bruttolohn als Männer (uGPG).
Einschätzung
„“Lohnungleichheit ist kein Skandal — sie ist ein Kompass. Die 148-Prozent-Spanne zwischen IT und Gastronomie zeigt präzise, wo die Wirtschaft Qualifikation braucht und zu wenig davon bekommt. Wer in die falschen Berufsfelder investiert hat, zahlt lebenslang den Preis. Der wirksame Hebel heißt Bildung und Mobilität — nicht Mindestlohnrunden.”"
Robert Moukabary — Gründer, MyWage GmbH
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