Kernbefunde
- Die durchschnittliche Rentenlücke beträgt 937 €/Monat — das Niveau, das private Vorsorge schließen muss.
- Altersarmut betrifft 20,9 % der über-65-Jährigen — besonders Frauen (25,4 %) und Selbstständige.
- Riester schrumpft: -12 % Verträge seit 2018, da Rendite und Bürokratie abschrecken.
- ETF-Sparpläne holen auf: 1,2 Mio. Rentensparer nutzen 2025 kosteneffiziente ETF-Depots.
- Die gesetzliche Rente deckt für Medianlohn-Bezieher nur 48 % des letzten Nettoeinkommens.
Einschätzung
„“48 Prozent Rentenersatzrate ist kein Versagen — das ist der Plan. Die Katastrophe ist, dass die meisten Deutschen das nicht wissen und entsprechend wenig vorsorgen. Wer vor dem 35. Lebensjahr beginnt, schließt die monatliche Lücke von 937 Euro mit einer Sparraten-Erhöhung von 4,2 Prozentpunkten. Wer wartet, zahlt das Doppelte — oder lebt im Alter von Transfers.”"
Robert Moukabary — Gründer, MyWage GmbH
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