Pendlerpauschale 2026
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Was bringt dir die Pendlerpauschale 2026?

Neu seit 2026: einheitlich 0,38 €/km ab dem ersten Kilometer (statt 30/38-Staffelung). Max. 4.500 €/Jahr bei PKW. Sieh die Mehrersparnis vs. 2025 und deine echte Steuerersparnis.

4.8 / 5 · 568 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Entfernung + Tage

Einfache Strecke Wohnort → Arbeitsplatz (NICHT hin und zurück). Tatsächliche Bürotage – Homeoffice und Krank zählen nicht.

02

Verkehrsmittel

PKW: max. 4.500 €/Jahr Cap. ÖPNV: ohne Cap, höherer Wert aus Pauschale oder tatsächlichen Ticketkosten.

03

Bruttoeinkommen

Bestimmt deinen Grenzsteuersatz. Je höher das Einkommen, desto mehr bringt jeder Euro Werbungskosten.

Ergebnis: Pendlerpauschale 2026 + Mehrersparnis vs. 2025 + echte Steuerersparnis.

km
1 km 150 km
Tage
0 Tage 250 Tage
€/Jahr
15.000 € 200.000 €
Wie wir rechnen

Pendlerpauschale 2026: 0,38 €/km ab dem ersten Kilometer × Bürotage × einfache Strecke. PKW: gedeckelt bei 4.500 €/Jahr. ÖPNV: ohne Cap, höherer Wert aus Pauschale oder tatsächlichen Ticketkosten geltend machbar.

Mehrersparnis vs. 2025: Bis 2025 galt Staffelung 0,30 €/km für die ersten 20 km, 0,38 €/km ab km 21. Seit 2026 einheitlich 0,38 €/km. Bei kurzen Strecken (≤ 20 km) bringt das 0,08 €/km mehr × Tage.

Beispiel: 25 km × 180 Tage × 0,38 = 1.710 € (2026). 2025: 180 × (20×0,30 + 5×0,38) = 1.422 €. Mehrersparnis: +288 €.

Steuerersparnis: (Pauschale − 1.230 €) × Grenzsteuersatz. Erst was über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag liegt bringt echte Ersparnis – darunter wirkt der Pauschbetrag automatisch.

Grenzsteuer-Approximation: Lineare Interpolation der §32a-EStG-Stufen 2026. Für präzise Werte: Einkommensteuer-Rechner.

Fazit

Die Entfernungspauschale zählt nur die einfache Strecke — und wirkt erst über dem Werbungskosten-Pauschbetrag.

Einordnung

0,30 € ab dem 1. km, 0,38 € ab dem 21. km — je einfachem Entfernungskilometer (nicht Hin + Rück).

Gut zu wissen

Es zählt die kürzeste Straßenverbindung und nur die einfache Strecke. Steuerlich wirkt sie erst, wenn deine Werbungskosten 1.230 € übersteigen.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was ist die Pendlerpauschale 2026?
Die Pendlerpauschale 2026 beträgt einheitlich 0,38 €/km ab dem ersten Kilometer – die Staffelung 30 ct/38 ct entfällt. Maximum 4.500 €/Jahr für PKW-Nutzer. Bei ÖPNV-Nutzern wird der höhere Betrag (Pauschale oder tatsächliche Ticketkosten) anerkannt.
Was hat sich 2026 geändert?
2026 entfällt die Staffelung: Statt 0,30 €/km bis 20 km und 0,38 €/km ab 21 km gibt es jetzt einheitlich 0,38 €/km ab dem ersten Kilometer. Mehrersparnis je nach Entfernung: bei 10 km × 220 Tage = +176 €, bei 25 km × 220 Tage = +352 €.
Gilt die Pauschale auch für ÖPNV-Nutzer?
Ja, die Pendlerpauschale gilt für alle Verkehrsmittel. Bei ÖPNV-Nutzern wird der höhere Betrag anerkannt – entweder die Pauschale oder die tatsächlichen Ticketkosten ohne den 4.500 €-Deckel.
Wie beantrage ich die Pendlerpauschale?
Trage die Pendlerpauschale in der Anlage N deiner Steuererklärung ein. Du brauchst keinen Nachweis bis 4.500 € pro Jahr. Bei ÖPNV mit höheren Ticketkosten: Belege aufbewahren.
Wann lohnt sich die Pendlerpauschale?
Wenn deine gesamten Werbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag 1.230 € liegen. Faustregel: ab 10 km einfache Strecke und 180 Bürotagen meist erreicht. Pendlerpauschale + Homeoffice-Pauschale + Arbeitsmittel zusammen rechnen.
Welche Tage zählen für die Pendlerpauschale?
Nur Tage an denen du tatsächlich ins Büro fährst. Krankheits-, Urlaubs- und Homeoffice-Tage NICHT. Typisch 220 Arbeitstage minus 30 Urlaub minus ~10 Krank minus Homeoffice-Tage. Bei 2 Tagen Homeoffice/Woche bleiben ~130 Pendler-Tage.

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