Notgroschen erreicht
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Wann hast du dein Sparziel erreicht?

Notgroschen aufbauen, größere Anschaffung planen oder Monatsrate ermitteln – drei Sparrechner mit Zinseszinseffekt. Live, kostenlos, ohne Anmeldung.

Definition · Stand 2026

Mit der 72er-Regel berechnest du, wann sich Kapital bei Zinseszinseffekt verdoppelt: 72 ÷ Zinssatz = Jahre. Beispiel 5 % p.a. = 14,4 Jahre. Bei monatlichem Sparen 200 €/Mo über 25 Jahre bei 6 % = ca. 138.500 € (eingezahlt 60.000 €). Verdoppelung durch Zinseszins-Effekt.

Quelle: Einstein-72er-Regel (Approximation) · MSCI World 30J-Median

4.8 / 5 · 481 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Notgroschen aufbauen

Wähle ein Notgroschen-Ziel (typisch 1–3 Monatsgehälter) und sieh wann du es bei deiner Sparrate erreichst – inklusive Meilensteine.

02

Sparziel planen

Für jede größere Anschaffung: Reise, Auto, Eigenkapital. Rechner zeigt Dauer und Zinseszinseffekt.

03

Monatsrate ermitteln

Du weißt was du bis wann erreicht haben willst. Der Rechner sagt dir wie viel du monatlich zur Seite legen musst.

Ergebnis: konkrete Sparrate, Erreichungsdatum, Zinsanteil und Meilensteine – alles live während du Slider bewegst.

100 € 30.000 €
0 € 30.000 €
10 € 1.000 €
%
0 % 10 %
100 € 100.000 €
0 € 50.000 €
10 € 2.000 €
%
0 % 10 %
100 € 200.000 €
0 € 100.000 €
Mon.
1 Monat 120 Monate
%
0 % 10 %
Wie wir rechnen

Alle drei Rechner nutzen die Sparplan-Formel mit monatlichem Zinseszins. Endkapital = Startkapital × (1+i)n + Rate × ((1+i)n-1)/i, wobei i = Jahreszins ÷ 12 und n = Anzahl Monate.

Der Notgroschen-Rechner sucht iterativ, wie viele Monate du mit gegebener Rate und Zinssatz brauchst, bis dein Ziel erreicht ist. Plus Meilensteine bei 25 %, 50 %, 75 % und 100 %.

Der Sparziel-Rechner ist identisch – nur für größere Ziele (Auto, Eigenkapital).

Der Monatsrate-Rechner dreht die Formel um: gegeben Ziel, Startbetrag und Frist – wie hoch muss die monatliche Rate sein, um genau zu landen?

Steuern auf Zinserträge (Kapitalertragsteuer 25 % plus Soli) und Inflation sind nicht einberechnet. Bei Sparkonto-Zinsen unter 1 % p.a. ist die reale Kaufkraft nach Inflation negativ – sparen lohnt sich finanziell nur über dem Inflationsniveau.

Fazit

Der wichtigste Hebel zum Sparziel ist die Zeit — früh anfangen schlägt eine hohe Rate.

Einordnung

Drei Fragen in einem: wann du dein Sparziel erreichst, wann der Notgroschen steht, welche Monatsrate du brauchst — jeweils mit Zinseszins.

Gut zu wissen

Ein Notgroschen von 3–6 Netto-Monatsgehältern aufs Tagesgeld gehört vor jedes Investment — er verhindert, dass du in Krisen Anlagen mit Verlust verkaufen musst.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Notgroschen aufbauen

3 Netto-Gehälter auf Tagesgeld — wie viele Monate brauchst du?

2
Auf eine Anschaffung sparen

Auto, Hochzeit, Eigenheim — wann ist das Ziel erreicht?

3
Festgeld-Leiter bauen

1/2/3/5 Jahre — wie maximierst du Flexibilität bei guten Zinsen?

4
Tagesgeld-Hopping

Bonus-Zinsen ausnutzen — was bringt der Wechsel realistisch?

i
Wie wird das berechnet?

Endkapital = Sparrate × ((1 + r/m)^(m·n) − 1) / (r/m) — mit r = jährlicher Zinssatz, m = Zinsperioden/Jahr, n = Jahre.

Häufige Fragen

Wie viel Notgroschen brauche ich wirklich?
Finanzexperten empfehlen 3–6 Nettomonatsgehälter als Notgroschen. Wer selbstständig ist oder unsichere Einnahmen hat, sollte eher 6 Monate anstreben. Für Angestellte mit stabilem Job und wenig fixen Kosten können 3 Monate ausreichen. Wichtig: Das Geld muss jederzeit zugänglich sein – also kein Festgeld!
Wo soll ich meinen Notgroschen aufbewahren?
Tagesgeldkonto – aktuell gibt es 2–4 % p.a. Zinsen bei guten Anbietern. Das Geld ist täglich verfügbar, Zinsen gibt es obendrauf. Kein Festgeldkonto (nicht täglich verfügbar) und kein normales Girokonto (kaum Zinsen).
Wie spare ich am effektivsten?
Der wichtigste Trick: Automatisch sparen. Richte einen Dauerauftrag ein, der kurz nach Gehaltseingang automatisch einen festen Betrag auf dein Sparkonto überweist. So sparst du, bevor du das Geld ausgeben kannst – das Gehirn gewöhnt sich schnell daran.
Erst sparen oder erst Schulden abbauen?
Die Faustregel: Zuerst einen kleinen Basis-Puffer (500–1.000 €) aufbauen, dann teure Schulden (Kreditkarte, Dispo) aggressiv tilgen – die Zinsen dort übersteigen jeden Sparertrag. Danach wieder sparen. Günstige Schulden (z. B. Hypothek unter 3 %) können parallel zum Sparen laufen.