Realer Stundenlohn
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Was verdienst du wirklich pro Stunde?

Bruttoangabe lügt – wer pendelt und Überstunden macht, hat einen niedrigeren Real-Stundenlohn. Mit Mindestlohn-Vergleich (13,90 € MiLo 2026).

4.8 / 5 · 412 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Gehalt + Wochenstunden

Dein monatliches Bruttogehalt + die vertraglich vereinbarten Wochenstunden.

02

Pendel + Überstunden

Pendelzeit pro Strecke in Minuten + Überstunden pro Monat. Beides senkt deinen realen Stundenlohn massiv.

03

MiLo-Vergleich

Vergleich mit dem Mindestlohn 13,90 €/h 2026. Negative Differenz = real unter MiLo trotz hohem Brutto-Stundenlohn.

Ergebnis: Brutto + Netto + Real-Stundenlohn (inkl. Pendel/Überstunden) + MiLo-Differenz.

€/Monat
500 € 15.000 €
h
10 h 60 h
Tage
20 Tage 40 Tage
h/Monat
0 h 80 h
Min
0 Min 120 Min
Wie wir rechnen

Arbeitsstunden pro Jahr = (365 − Urlaubstage − 10 Feiertage − 104 Wochenenden) × Wochenstunden ÷ 5. Bei 30 Urlaubstagen und 40h/Woche: 221 Tage × 8 = 1.768 Stunden.

Brutto-Stundenlohn = (Monatsbrutto × 12) ÷ Jahresstunden. Bei 3.500 € und 1.768 h = 23,76 €/h. Aber: das ignoriert dass du auch pendelst und Überstunden machst.

Realer Stundenlohn: Reale Stunden/Monat = Wochenstunden × 4,33 + Überstunden + (Pendelzeit × 2 × 21 Bürotage ÷ 60 Min). Bei 40h × 4,33 + 10 ÜS + (30 × 2 × 21 ÷ 60) = 215,2 Stunden/Monat real. Bei 3.500 € Brutto × 65 % Netto-Schätzung = 10,57 €/h real.

MiLo-Vergleich: Mindestlohn 2026: 13,90 €/h. Wenn real darunter, hat dein Job effektiv eine schlechte Stunden-Bilanz – trotz hohem Bruttogehalt. Klares Signal: weniger pendeln, Überstunden begrenzen oder Job wechseln.

Netto-Schätzung: Stufen 0,74 / 0,66 / 0,61 / 0,57 / 0,54 je nach Jahresbrutto-Stufe. Für präzise Werte: Brutto-Netto-Rechner.

Fazit

Einordnung

Stundenlohn = Monatsbrutto ÷ (Wochenstunden × 4,33) — macht Gehälter über unterschiedliche Arbeitszeiten vergleichbar.

Gut zu wissen

Rechne unbezahlte Überstunden mit ein — dein echter Stundenlohn ist oft niedriger als gedacht.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Wie wird der Stundenlohn berechnet?
Stundenlohn = Jahresgehalt ÷ tatsächliche Arbeitsstunden pro Jahr. Arbeitsstunden = (365 − 104 Wochenenden − ~11 Feiertage − Urlaubstage) × Wochenstunden/5. Bei 40 h/Woche und 30 Urlaubstagen sind das ~1.760 Stunden im Jahr.
Warum unterscheidet sich Brutto- und Netto-Stundenlohn?
Brutto = vor Steuern und Sozialabgaben. Netto = was tatsächlich auf dem Konto landet. Je nach Einkommenshöhe bleiben 54–74 % netto – höhere Einkommen werden stärker besteuert. Der Brutto-Stundenlohn ist zum Vergleich von Jobs nützlich, der Netto-Stundenlohn zeigt dein echtes Honorar.
Welcher Stundenlohn ist 2026 angemessen?
Gesetzlicher Mindestlohn 2026: 13,90 € brutto. Median-Vollzeit in DE: ~22 € brutto. Akademisch qualifiziert: ab 30 € brutto. Wer unter Median liegt, sollte Tarif/Branche prüfen. Wer über 50 € brutto liegt, gehört bereits ins obere Drittel.
Lohnt sich Überstunden machen?
Selten. Überstunden werden meist mit dem regulären Stundenlohn vergütet, fallen also in dieselbe Steuerprogression. Bei 4-Stunden-Mehrarbeit pro Woche × 50 Wochen = 200 Stunden zusätzlich für ~1.000 € netto Mehrgewinn (bei 30 € brutto, mittlerer Steuersatz). Lebenszeit-Rechnung: Lohnt sich das?