Netto-Endkapital
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Wie viel bringt Festgeld nach Steuern?

Festgeld klingt sicher – aber nach Steuern und im Vergleich zu Tagesgeld bleibt oft weniger als gedacht. Berechne dein echtes Endkapital.

4.8 / 5 · 347 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Betrag & Zins

Anlagesumme von 1.000 € bis 500.000 €, Zinssatz typisch 2–5 % p.a. je nach Bank und Laufzeit.

02

Laufzeit & Rhythmus

Wähle Laufzeit (3 Monate bis 10 Jahre) und Zinsgutschrift-Rhythmus. Längere Laufzeit + jährliche Gutschrift = mehr Zinseszins.

03

Netto-Endkapital

Du siehst Brutto-Zinsen, Steuerabzug (25 % KESt + Soli), Netto-Endkapital und Vergleich zu Tagesgeld.

Ergebnis: konkretes Endkapital nach Steuern + Vergleich Tagesgeld + jährliche Zinsentwicklung.

1.000 € 500.000 €
%
0,1 % 8 %
Wie wir rechnen

Endkapital = Anlagebetrag × (1 + Zins/Periode)^(Perioden). Bei jährlicher Gutschrift ist das einfach Zinseszins pro Jahr, bei monatlich/quartalsweise ist der Effektivzins minimal höher.

Steuer: Auf Zinserträge fallen 25 % Kapitalertragsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag an (effektiv 26,375 %). Sparerpauschbetrag 1.000 € (Einzel) bleibt steuerfrei.

Tagesgeld-Vergleich: Wir nehmen 2,5 % p.a. mit monatlicher Gutschrift als Vergleichsbasis. Tagesgeld ist jederzeit verfügbar, Festgeld bindet das Geld – dafür meist höhere Zinsen.

Die Werte sind Richtwerte. Bei sehr hohen Anlagebeträgen gilt zusätzlich die Einlagensicherung (in der EU bis 100.000 € pro Bank).

Fazit

Festgeld bringt planbare Zinsen — entscheidend ist, was nach Steuer netto übrig bleibt.

Einordnung

Auf die Zinsen fallen 25 % Abgeltungsteuer plus Soli (und ggf. Kirchensteuer) an. Der Sparerpauschbetrag von 1.000 € bleibt steuerfrei.

Gut zu wissen

Achte auf die Einlagensicherung (bis 100.000 € je Bank/EU) und darauf, dass dein Geld über die Laufzeit fest gebunden ist.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

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Häufige Fragen

Wie funktioniert Festgeld?
Du legst einen Betrag für eine feste Laufzeit zu einem garantierten Zins an. Während der Laufzeit kommst du in der Regel nicht ans Geld — dafür ist der Zins höher und über die gesamte Laufzeit fix.
Ist Festgeld sicher?
In der EU sind Einlagen bis 100.000 € pro Bank und Kunde gesetzlich abgesichert. Bei ausländischen Angeboten solltest du auf das Sicherungssystem und die Bonität des jeweiligen Landes achten.
Festgeld oder Tagesgeld?
Tagesgeld ist jederzeit verfügbar, der Zins schwankt. Festgeld bindet das Geld, dafür ist der Zins fest — sinnvoll für Summen, die du sicher eine Weile nicht brauchst. Der Notgroschen gehört aufs Tagesgeld.
Muss ich Festgeld-Zinsen versteuern?
Ja, Zinsen unterliegen der Abgeltungsteuer (25 % plus Soli, ggf. Kirchensteuer). Bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 € (2.000 € bei Zusammenveranlagung) bleiben sie steuerfrei — Freistellungsauftrag nicht vergessen.