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12. August 2026
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Zur sofortigen Veröffentlichung · For Immediate Release
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Pressemitteilung · Report No. 04 / 2026
9,5 Billionen Euro Geldvermögen — aber 27 % der Deutschen ohne jede Reserve
Rekord-Sparquote, Rekord-Geldvermögen — und dennoch fehlt einem Viertel aller Haushalte jede finanzielle Pufferfunktion. MyWage Research legt die erste umfassende Analyse der deutschen Haushaltsfinanzen 2025 vor.
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10,3 %
Sparquote 2025 Höchster Stand seit 2010
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9,5 Bio. €
Geldvermögen Q4 2025 (Bundesbank)
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27 %
Haushalte ohne nennenswerte Ersparnisse
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Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit übersenden wir Ihnen Report No. 04 unserer Forschungsreihe zur finanziellen Lage von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland. Der Report analysiert Haushaltsfinanzen und Sparverhalten 2025 — mit Fokus auf die paradoxe Gleichzeitigkeit von Rekordvermögen und weit verbreiteter finanzieller Verletzlichkeit.
Deutschland spart so viel wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr: Die Sparquote stieg 2025 auf 10,3 Prozent (Destatis). Das private Geldvermögen erreichte zum Jahresende 2025 einen Rekordstand von 9,5 Billionen Euro (Deutsche Bundesbank). Doch hinter diesen Aggregatzahlen verbirgt sich eine tiefe strukturelle Spaltung: 27 Prozent aller deutschen Haushalte verfügen über keine nennenswerten Ersparnisse (ING/Ipsos 2024).
Die Vermögensverteilung ist dabei stark konzentriert: Das oberste Zehntel der Haushalte hält 54 Prozent des gesamten Geldvermögens (Bundesbank PHF 2023). Die monatlichen Konsumausgaben liegen im Durchschnitt bei 3.030 Euro pro Haushalt (EVS 2023), wobei Wohnen mit 34 Prozent den größten Einzelposten bildet. Mit einer Wohneigentumsquote von 49 Prozent gehört Deutschland zu den Schlüsselmärkten mit dem niedrigsten Eigentumsanteil in der EU.
Proprietäre Plattformdaten von MyWage bestätigen dieses Bild: Nutzer mit unterdurchschnittlichem Einkommen sparen systematisch weniger und sind überproportional von Mietbelastung betroffen. Die Sparlücke zwischen dem obersten und untersten Einkommensfünftel ist in den vergangenen drei Jahren um rund 40 Prozent gewachsen.
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Proprietärer Frühindikator — MyWage Research
MyWage-Plattformdaten zeigen: Nutzer mit Nettoeinkommen unter 2.000 Euro weisen eine effektive Sparquote von unter 3 Prozent auf — trotz nominaler Sparquote von 10,3 Prozent. Die Aggregatstatistik verschleiert, dass die Hälfte der Bevölkerung faktisch keine Ersparnisse bilden kann.
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„Die Sparquote von 10,3 Prozent ist eine Durchschnittszahl, die mehr verbirgt als sie zeigt. Deutschland hat zwei Finanzierlandschaften: eine mit Vermögen, Immobilien und wachsenden Portfolios — und eine mit fehlenden Puffern, Mietdruck und null Rücklagen. Unser Report zeigt: Das ist kein Randphänomen, sondern betrifft mehr als ein Viertel aller Haushalte.“
Robert Moukabary — Gründer, MyWage GmbH
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MyWage Research — Reportreihe 2026
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Reports 01–02 · Veröffentlicht
Kaufkraft & Reallöhne · Überschuldung & Notlagen
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Report 03 · Veröffentlicht
Lohn- und Einkommensentwicklung 2025/2026
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Report 04 · Neu
Haushaltsfinanzen & Sparverhalten 2025
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Reports 05–12 · In Vorbereitung
Altersvorsorge · Wohnen · SCHUFA · Vermögen u.m.
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Über MyWage Research & FLORIN+
Die Forschungsinitiative der MyWage GmbH analysiert die finanzielle Lage von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland. Alle Reports basieren auf amtlichen Datenquellen (Destatis, Deutsche Bundesbank) sowie proprietären Plattformdaten und stehen der Presse zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Quellenangabe: „MyWage Research“. FLORIN+ ist die Berechnungs- und Vergleichsplattform der MyWage-Gruppe.
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