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Was kostet dich schlechte Bonität wirklich?

Niedrige Schufa = höhere Zinsen, teurere Handyverträge, abgelehnte Wohnungen. Berechne den Schaden in Euro – und lerne wie viel du sparst, wenn du den Score verbesserst.

Definition · Stand 2026

Der SCHUFA-Score (100–999) schätzt deine statistische Zahlungsausfall-Wahrscheinlichkeit. Banken und Anbieter bepreisen dieses Risiko: Ein niedriger Score bedeutet einen Zinsaufschlag auf Kredite, teurere Handy- und Versicherungsverträge sowie höhere Mietkautionen. Ab 776 Punkte = Best-Konditionen, unter 500 Punkten wird es spürbar teurer.

Quelle: SCHUFA Score-Modell · marktübliche Bank- & Provider-Konditionen · Annuitätenrechnung · Stand 2026

Das Wesentliche

Was schlechte Bonität wirklich kostet — auf einen Blick.

4,8 / 5· 287 Bewertungen
Deine Angaben
Score
100999
1.000 €200.000 €
Jahre
1 Jahr30 Jahre
%
2 %12 %
Einordnung

Der Score wirkt wie ein Preisschild für Vertrauen: Bei sonst gleichen Daten zahlst du mit niedrigem Score spürbar mehr Zinsen. Über mehrere Kredite und Jahre summiert sich die Differenz erheblich.

Gut zu wissen

Den größten Hebel hast du selbst: pünktliche Zahlungen über mindestens 6 Monate, ungenutzte Konten und Karten schließen, gut bediente Altkredite weiterlaufen lassen — und einmal jährlich die kostenlose Selbstauskunft auf Fehler prüfen.

So funktioniert der Rechner

01
Dein Schufa-Score

Score 100–999. Datenkopie kostenlos (keine Jahresgrenze – in angemessenen Abständen, Art. 15 DSGVO) auf meineschufa.de. Score ab 776 Punkte = Best-Konditionen.

02
Geplanter Kredit

Was möchtest du finanzieren? Auto, Möbel, Renovierung? Rechner zeigt was Bonität in Euro wirklich kostet.

03
Folge-Kosten

Plus Smartphone-Aufschlag, Versicherungs-Mehrkosten, Wohnungs-Kaution. Schlechte Schufa hat lange Schatten.

Ergebnis: Zinsaufschlag in % + Mehrkosten Kredit + Smartphone-Aufschlag + Status-Bewertung.

Wie wir rechnen

Zinsaufschlag nach Score-Klasse (Skala 100–999): ab 776 (Hervorragend) = 0 %, 709–775 (Gut) = 0,5 %, 642–708 (Akzeptabel) = 1,5 %, 500–641 (Ausreichend) = 3,5 %, unter 500 (Ungenügend) = 7 % oder Ablehnung. Banken bepreisen das statistische Ausfallrisiko – das sind grobe Richtwerte aus der Praxis.

Mehrkosten Kredit: Annuitätenformel mit Aufschlag-Zins vs. Basis-Zins. Bei 20.000 € × 5 J. × 3 % Aufschlag = ~1.500 € Mehrkosten.

Smartphone-Aufschlag: Provider bepreisen Bonitätsrisiko mit 5–15 €/Monat Aufschlag bei Verträgen. Geschätzt 2,5 €/Aufschlag-Prozentpunkt.

Andere Folgen: Höhere KFZ-Versicherung, abgelehnte Mietverträge (oder höhere Kaution), keine BNPL-Zahlung möglich. Schlechter Score kostet schnell 1.000–2.000 €/Jahr versteckt.

Verbesserung: Pünktlich zahlen, keine offenen Rechnungen, Kreditkarten reduzieren, Selbstauskunft regelmäßig prüfen. 1–2 Jahre konsistentes Verhalten kann den Score um 5–10 Punkte heben.

Quelle: SCHUFA Score-Modell · marktübliche Bank- & Provider-Konditionen · § 491 ff. BGB · Stand 2026

Häufige Fragen

Was ist ein guter Schufa-Score?

SCHUFA-Score (Skala 100–999, seit 17.03.2026): ab 776 hervorragend, 709–775 gut, 642–708 akzeptabel, 500–641 ausreichend, unter 500 ungenügend. Der Score zeigt deine statistische Ausfallwahrscheinlichkeit. Ab 776 Punkte bekommst du Best-Konditionen, unter 642 Punkten wird Kredit deutlich teurer.

Wie viel mehr zahle ich bei schlechtem Score?

Bei 85er-Score (gut) ~1–2 % Zinsaufschlag, bei 75er (mittel) ~3 %, bei 50er (schwach) ~5 %, darunter oft Ablehnung. Auf einen 20.000 €-Kredit über 5 Jahre: 1 % Zinsaufschlag = ~600 € Mehrkosten, 3 % = ~1.800 €, 5 % = ~3.000 €.

Wie kann ich meinen Score verbessern?

Pünktlich zahlen ist Faktor #1. Keine offenen Rechnungen, keine Mahnungen. Wenig parallele Kredite/Karten. Mietverträge, Stromverträge usw. einheitlich melden. Schufa-Selbstauskunft jährlich kostenlos prüfen und Fehler korrigieren lassen.

Was kostet schlechte Bonität noch?

Höhere Versicherungsbeiträge (KFZ +10–30 %), teurere Handyverträge (5–15 € Aufschlag/Monat), abgelehnte Mietverträge (Sicherheitskaution +3 Monate), keine Ratenkäufe online (Klarna, PayPal Später). Insgesamt 500–2.000 €/Jahr Lebenshaltungs-Mehrkosten.

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