So setzt du den Hack um
Fünf Schritte. Klick einen Schritt an, um die Details zu sehen.
1 Zuschüsse zuerst ausschöpfen
Der wichtigste Grundsatz: Erst das Geld, das du nicht oder nur begrenzt zurückzahlst. Das sind BAföG (halb Zuschuss), die BAB für Azubis (reiner Zuschuss) und Stipendien. Erst wenn das ausgeschöpft ist oder nicht reicht, kommt ein Kredit in Frage.
2 Bedarf & Zeitraum klären
Brauchst du eine laufende monatliche Unterstützung über mehrere Jahre – oder nur einen Puffer für die Endphase (Prüfungen, Abschlussarbeit)? Der Zeitraum entscheidet, welcher Kredit passt: der Bildungskredit ist auf die Schlussphase zugeschnitten, der KfW-Studienkredit auf laufende Kosten.
3 KfW-Studienkredit prüfen
Der KfW-Studienkredit (174) zahlt 100–650 € im Monat – unabhängig von Einkommen, SCHUFA und ohne Sicherheiten, für 18- bis 44-Jährige. Der Zins ist variabel an den Euribor gekoppelt und wird halbjährlich angepasst; seit 1. April 2026 liegt der effektive Jahreszins bei 6,53 %. Der Vorteil ist die Flexibilität, der Nachteil das Zinsänderungsrisiko.
4 Bildungskredit als Endphasen-Option
Der Bildungskredit des Bundes ist zinsgünstig und einkommensunabhängig, zahlt bis zu 300 € im Monat (in der Regel maximal 7.200 € insgesamt) und ist für fortgeschrittene Ausbildungs- und Studienphasen gedacht. Für die letzte Studienphase ist er oft günstiger als der KfW-Studienkredit.
5 Gesamtkosten rechnen
Bevor du unterschreibst: Rechne Zins, Laufzeit und Rückzahlung durch. Bei variablen Zinsen lohnt ein Puffer für steigende Sätze. Ein normaler Bankkredit ist meist die teuerste Option und sollte die letzte Wahl sein.