So setzt du den Hack um
Fünf Schritte. Klick einen Schritt an, um die Details zu sehen.
1 BAföG oder BAB?
Zuerst der richtige Topf für deine Situation:
- BAföG – für Schülerinnen, Schüler und Studierende an Schulen, Hochschulen und Fachschulen.
- BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) – für Auszubildende in einer staatlich anerkannten betrieblichen oder außerbetrieblichen Ausbildung.
Beide sollen Ausbildung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern ermöglichen – und beide sind einen Antrag wert.
2 Anspruch prüfen
Entscheidend ist die Bedürftigkeit: Gefördert wird, wer die Ausbildung nicht aus eigenem und elterlichem Einkommen bezahlen kann. Wichtig sind daher Einkommen und Vermögen von dir und deinen Eltern. Bei der BAB kommt hinzu, dass du wegen der Ausbildung in der Regel nicht mehr bei den Eltern wohnst.
3 Höhe einschätzen
Der BAföG-Höchstsatz liegt 2026 bei 992 € im Monat: 475 € Grundbedarf, 380 € Wohnpauschale für auswärts Wohnende (59 € bei Wohnen im Elternhaus) und 137 € Zuschlag zur Kranken- und Pflegeversicherung. Studierende mit Kind bekommen 160 € Kinderbetreuungszuschlag pro Kind. Bei der BAB liegt der maximale Bedarf ebenfalls bei bis zu 992 € im Monat für auswärts Wohnende; die konkrete Höhe wird individuell berechnet.
4 Antrag stellen
BAföG beantragst du beim Amt für Ausbildungsförderung (Studierendenwerk bzw. Kommune) – bundesweit auch online über BAföG-Digital. BAB stellst du bei der Agentur für Arbeit – am besten schon vor Ausbildungsbeginn.
5 Rückzahlung verstehen
Ein großer Unterschied: Studierenden-BAföG ist je zur Hälfte Zuschuss und zinsloses Staatsdarlehen. Die Rückzahlung ist auf maximal 10.010 € gedeckelt, beginnt erst einige Jahre nach dem Studium und richtet sich nach deinem Einkommen. Schüler-BAföG und die BAB sind dagegen reine Zuschüsse – hier zahlst du nichts zurück.