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BAföG-Rechner 2026: Anspruch & Höhe schätzen

Wie viel BAföG ist für dich drin? Trage Wohnsituation, dein Einkommen und – wenn elternabhängig – das Einkommen deiner Eltern ein. Der Rechner zieht das angerechnete Einkommen vom Bedarf ab und schätzt deinen möglichen Satz. Orientierung, kein Bescheid.

So funktioniert BAföG · Stand 2026

BAföG = Bedarf minus angerechnetes Einkommen. Der Bedarf (Höchstsatz 992 €) setzt sich aus Grundbedarf (475 €), Wohnpauschale (380 € auswärts / 59 € bei Eltern) und KV/PV-Zuschlag (137 €) zusammen. Davon abgezogen wird dein eigenes Einkommen (Minijob bleibt frei) und – bei elternabhängigem BAföG – das Elterneinkommen über dem Freibetrag von 2.540 € (verheiratet). Maßgeblich ist das Elterneinkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr.

Geplant: BAföG-Reform — höhere Sätze bis 2029

Die Bundesregierung plant, das BAföG zu erhöhen und leichter zugänglich zu machen (Gesetzentwurf, erster Bundesrat-Durchgang am 25.09.2026). Vorgesehen ist, den Bedarfssatz für Studierende in zwei Schritten bis zum 1. April 2029 auf 563 € anzuheben, die Zuschläge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu erhöhen und die Antragstellung über das Portal „BAföG Digital" zu vereinfachen (der bisher ab dem 5. Semester nötige Leistungsnachweis entfällt). Auch Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) und Ausbildungsgeld sollen entsprechend steigen. Geplant, noch nicht final — der Rechner unten rechnet mit den aktuell geltenden Sätzen 2026. Quelle: Bundesrat (TOP 43), Sitzung 25.09.2026.

Deine Angaben

Elternunabhängig gilt z. B. nach längerer Erwerbstätigkeit oder ab einem bestimmten Alter. Im Zweifel „elternabhängig".

Meist ab 25 oder bei eigener Versicherung – dann +137 € Zuschlag.

Je Kind +160 € Kinderbetreuungszuschlag.

Bis zur Minijob-Grenze (603 €) bleibt es anrechnungsfrei; darüber wird rund die Hälfte angerechnet.

Nettoeinkommen beider Eltern zusammen. Freibetrag 2.540 € (verheiratet, zusammenlebend).

Häufige Fragen

Wie genau ist der BAföG-Rechner?

Er liefert eine Orientierung, keinen Bescheid. Der Bedarf 2026 wird exakt ermittelt; das angerechnete eigene und elterliche Einkommen wird vereinfacht abgezogen. Nicht abgebildet sind alle Zusatzfreibeträge (z. B. für Geschwister), Vermögen und die genaue Ermittlung des bereinigten Nettoeinkommens. Verbindlich rechnet das Amt für Ausbildungsförderung.

Wie hoch ist der BAföG-Höchstsatz 2026?

992 € im Monat für Studierende: 475 € Grundbedarf, 380 € Wohnpauschale für auswärts Wohnende (59 € bei Wohnen im Elternhaus) und 137 € Zuschlag zur Kranken- und Pflegeversicherung. Mit Kind kommen 160 € Kinderbetreuungszuschlag pro Kind hinzu.

Welches Elterneinkommen ist maßgeblich?

Grundsätzlich das Nettoeinkommen der Eltern aus dem vorletzten Kalenderjahr vor dem Bewilligungszeitraum. Für verheiratete, zusammenlebende Eltern gilt 2026 ein gemeinsamer Grundfreibetrag von 2.540 € im Monat; Einkommen darüber wird nur anteilig angerechnet. Bei stark gesunkenem aktuellem Einkommen kann ein Aktualisierungsantrag gestellt werden.

Muss ich das geschätzte BAföG zurückzahlen?

Studierenden-BAföG ist je zur Hälfte Zuschuss und zinsloses Staatsdarlehen; die Rückzahlung ist auf maximal 10.010 € gedeckelt. Schüler-BAföG ist ein reiner Zuschuss. Mehr im Ratgeber BAföG & BAB.

Wird das BAföG 2027 erhöht?

Geplant, aber noch nicht final. Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (erster Bundesrat-Durchgang am 25.09.2026) sieht vor, den Bedarfssatz für Studierende in zwei Schritten bis zum 1. April 2029 auf 563 € anzuheben, die KV/PV-Zuschläge zu erhöhen, die Antragstellung über „BAföG Digital" zu vereinfachen (Leistungsnachweis entfällt) sowie BAB und Ausbildungsgeld anzupassen. Bis zur Verabschiedung gelten die Sätze 2026 (Höchstsatz 992 €).

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