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Wie viel Unfallversicherung brauchst du?

Empfohlene Invaliditäts-Grundsumme nach Einkommen, plus Progression und Jahresbeitrag. Live berechnet — mit der entscheidenden Faustregel.

Grundsumme-Empfehlung Progression 225/350/500 % Beitrags-Schätzung Stand 2026
○ 30 SEK.

Das Wesentliche

Private Unfallversicherung 2026 in 5 Punkten.

  • Faustregel: Vollinvaliditäts-Leistung ≈ 5–6× Jahresbrutto.
  • Progression wichtiger als hohe Grundsumme allein.
  • Beruf entscheidet: Büro (Gruppe A) deutlich günstiger.
  • BU geht vor: zahlt auch bei Krankheit — Unfall ergänzt.
  • Beitrag: Büro ca. 60–120 €/Jahr je Tarif.
★★★★★ 4,8 / 5 · 1.137 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Einkommen & Beruf

Jahresbrutto und Gefahrengruppe bestimmen Grundsumme und Beitrag.

02

Progression

225 / 350 / 500 % — Hebel für die Leistung bei schwerer Invalidität.

03

Zusatzbausteine

Krankenhaustagegeld, Todesfallleistung, Kinder mitversichern.

Ergebnis: Empfohlene Grundsumme + Leistung bei Vollinvalidität + Jahresbeitrag.

Deine Situation

Alles bleibt im Browser.

Jahres-Bruttoeinkommen
Progression
Beruf / Gefahrengruppe
Alter
Zusatzbausteine

Deine Unfallversicherung

Live-Schätzung.

Jahresbeitrag

92

Grundsumme 70.000 € · 350 % · bis 245.000 €

  • Empfohlene Grundsumme70.000 €
  • Progression350 %
  • Leistung bei Vollinvalidität245.000 €
  • Jahresbeitrag92 €
  • Pro Monat7,67 €
Auch BU prüfen →

Wann brauchst du diesen Rechner?

Vier typische Situationen:

  1. 1

    Keine BU möglich

    Bei Vorerkrankungen oder riskantem Beruf ist die Unfallversicherung oft die einzige bezahlbare Absicherung.

  2. 2

    Sport & Hobby

    Rad, Ski, Klettern, Handwerk in der Freizeit — die meisten Unfälle passieren privat, nicht im Job.

  3. 3

    Kinder absichern

    Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur in Kita/Schule — privat ist 24/7 abgesichert.

  4. 4

    Tarif-Check

    Grundsumme zu niedrig oder Progression veraltet? Alle paar Jahre prüfen lohnt sich.

Wie wird das berechnet?

Ziel-Leistung = 5 × Jahresbrutto. Grundsumme = Ziel-Leistung ÷ Progressionsfaktor (gerundet, min. 50.000 €). Leistung bei Vollinvalidität = Grundsumme × Progression. Beitrag ≈ Grundsumme/10.000 × Berufs-Rate (Büro 7 € / körperlich 15 €) × Progressions- × Alters-Faktor + Zusatzbausteine. Schätzwert — finale Beiträge je Versicherer.

So rechnen wir

Branchen-Faustregeln + Verbraucherzentrale. Stand 2026.

Berechnung läuft 100 % in deinem Browser. Keine Eingaben an unsere Server.

Häufige Fragen

Antworten zur privaten Unfallversicherung 2026.

Wie hoch sollte die Invaliditäts-Grundsumme sein?
Faustregel: Die Leistung bei Vollinvalidität (Grundsumme × Progression) sollte etwa das 5- bis 6-fache deines Jahresbruttoeinkommens erreichen, mindestens aber 200.000–300.000 €. Mit 350 % Progression bedeutet das eine Grundsumme von rund 60.000–100.000 €. Wichtiger als eine hohe Grundsumme allein ist die Kombination aus angemessener Grundsumme und Progression.
Was bedeutet Progression?
Die Progression erhöht die Leistung überproportional bei schweren Invaliditätsgraden. Bei 350 % Progression zahlt der Versicherer bei Vollinvalidität (100 % Invaliditätsgrad) das 3,5-fache der Grundsumme. Bei leichten Schäden bleibt die Leistung niedrig, bei schweren — wo das Geld am dringendsten gebraucht wird — steigt sie stark. Üblich sind 225 %, 350 % und 500 %.
Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeit?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für die meisten wichtiger, weil sie auch bei Krankheit zahlt — und über 90 % der Berufsunfähigkeiten haben Krankheits-Ursachen. Die private Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen, ist dafür günstiger und sinnvoll für Menschen ohne BU-Möglichkeit (Vorerkrankungen, riskanter Beruf) sowie für Kinder.
Was kostet eine private Unfallversicherung 2026?
Für Bürotätige (Gruppe A) mit 100.000 € Grundsumme und 350 % Progression meist 60–120 €/Jahr. Körperlich Tätige (Gruppe B) zahlen das Zwei- bis Dreifache. Zusatzbausteine wie Krankenhaustagegeld oder Todesfallleistung erhöhen den Beitrag. Kinder sind besonders günstig.
Zahlt die Unfallversicherung bei Krankheit?
Nein. Die private Unfallversicherung leistet ausschließlich bei Unfällen — also einem plötzlichen, von außen auf den Körper wirkenden Ereignis. Krankheiten, Verschleiß oder psychische Erkrankungen sind nicht abgedeckt. Wer auch Krankheits-Folgen absichern will, braucht eine Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung.
Brauchen Kinder eine eigene Unfallversicherung?
Sinnvoll, ja. Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Kinder nur in Kita, Schule und auf dem direkten Weg dorthin. Die meisten Kinderunfälle passieren aber zu Hause oder in der Freizeit. Eine private Kinder-Unfallversicherung sichert rund um die Uhr ab und ist günstig — oft unter 60 €/Jahr.

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