Wann lohnt sich der Check?
Vier Anlässe, in denen der CO2-Preis die Finanz-Entscheidung beeinflusst:
Gas/Öl werden mit jedem Jahr teurer. Beim Wärmepumpen-Umstieg ist der CO2-Trend ein starker Treiber.
Bei 200 €/t ETS2 in 2030: Diesel +53 ct/L, Benzin +47 ct/L. Die E-Auto-Rechnung verschiebt sich deutlich.
Seit 2023 müssen Vermieter den CO2-Aufschlag anteilig übernehmen (CO2KostAufG). Prüf das in deiner Abrechnung.
Der ETS2-Übergang ab 1.1.2027 kommt. Familien sollten 30–50 €/Monat Energie-Puffer einplanen.
So rechnen wir
Formel: Mehrkosten = Verbrauch × CO2-Faktor × Preis pro Tonne ÷ 1.000, dann × 1,19 (MwSt). Faktoren (UBA): Benzin 2,37 kg/L · Diesel 2,65 kg/L · Heizöl 2,67 kg/L · Erdgas 0,201 kg/kWh.
BEHG § 10 — Preispfad: 2021–2025 Festpreis 25/30/30/45/55 €/t. 2026: Preiskorridor 55–65 €/t (Versteigerung, danach Verkauf zu 68 €). Der Rechner nutzt 55 €/t als konservative Basis.
EU-Richtlinie 2023/959 (ETS2): Ab 1.1.2027 wird der nationale CO2-Preis durch das EU-Emissionshandelssystem ETS2 ersetzt. Marktbasiert — EU-Kommission rechnet mit 45–200 €/t Korridor, 65–80 €/t als wahrscheinlichster Bereich.
CO2KostAufG (seit 2023): Vermieter übernehmen je nach Energie-Effizienz 0–95 % der CO2-Kosten; der Mieter zahlt den Restanteil.
MwSt: Auf den Brutto-Preis fallen 19 % Mehrwertsteuer an — auch auf den CO2-Aufschlag. Der Rechner weist das Total inkl. MwSt aus.