20 % Sparen pro Monat
640 €
Kostenlos & Anonym

Wie verteilst du dein Einkommen optimal?

50 % Needs, 30 % Wants, 20 % Saves — die Warren-Regel angewendet auf dein Netto. Plus Zinseszins-Hochrechnung über 10+ Jahre.

Definition · Stand 2026

Die 50-30-20-Regel ist die populärste Budget-Faustregel: 50 % Netto für Fixkosten (Miete, Versicherung, Lebensmittel), 30 % für persönliche Wünsche (Hobby, Reisen), 20 % zum Sparen/Schulden tilgen. Bei 3.000 € Netto: 1.500 € fix / 900 € flex / 600 € spar. Realistische Zielgröße für Mittelschicht.

Quelle: Senator Elizabeth Warren Budget-Konzept · Verbraucherzentrale Haushaltsbuch

4.8 / 5 · 512 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Netto-Einkommen

Was nach Steuern und SV übrig bleibt. Bei 2.500 € Netto wäre die Verteilung: 1.250 € Needs, 750 € Wants, 500 € Saves.

02

Spar-Horizont

Über wie viele Jahre rechnen wir die 20 % Sparquote hoch? Standard 10 Jahre — schon erstaunliche Zinseszins-Wirkung.

03

ETF-Rendite

Konservativ 5 %, realistisch 7 % (Aktien-ETF historisch 7-9 %). Wer mit 3 % rechnet plant sehr defensiv.

Ergebnis: 50/30/20 Aufteilung als Bars + 10-Jahres-Endkapital + Zinseszins-Anteil.

€/Monat
500 € 15.000 €
Jahre
1 Jahr 40 Jahre
%
1 % 12 %
Wie wir rechnen

50/30/20-Regel: Netto × 0,5 = Needs (fixe Lebenshaltung), × 0,3 = Wants (Lifestyle), × 0,2 = Saves (Vermögensaufbau + Tilgung). Vereinfachung: in Realität verschiebt sich die Quote je Lebenssituation.

Zinseszins-Hochrechnung: Monatliche Sparrate kapitalisiert mit deiner Rendite über Spar-Horizont. Annuitäten-Formel rückwärts: K = Rate × ((1+i)^n − 1) ÷ i mit i = Rendite/12, n = Monate.

Beispiel: 3.200 € Netto → 640 € Saves/Monat × 12 = 7.680 €/Jahr. Über 10 Jahre × 7 % = ~107.500 € Endkapital. Eingezahlt 76.800 € — Zinsanteil 30.700 €.

Priorisierung der Saves (Reihenfolge): 1) Mini-Notgroschen 1.000 € — sofort. 2) Teure Schulden (Dispo, KK-Teilzahlung) ablösen. 3) Voller Notgroschen 3-6 Monatsausgaben. 4) ETF-Sparplan starten. 5) Karriere-Investments (Fortbildung, Berufsunfähigkeitsversicherung).

Wenn 50 % Needs nicht reicht: Realität in deutschen Großstädten. Anpassung 60/25/15 oder 70/20/10 als Übergang. Wichtig: Sparquote > 0 % halten, auch bei wenig.

Fazit

Nach allen Ausgaben bleiben dir rund 640 €/Monat zum Sparen.

Einordnung

Ein Budget stellt Einnahmen gegen Fixkosten und variable Ausgaben. Faustregel 50/30/20: 50 % Notwendiges, 30 % Wünsche, 20 % Sparen.

Gut zu wissen

Der größte Hebel sind die Fixkosten (Miete, Versicherungen, Abos) — einmal optimiert, sparen sie jeden Monat ohne Verzicht.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was ist die 50/30/20-Regel?
Faustregel für Haushaltsbudget: 50 % Netto für Needs (Miete, Strom, Lebensmittel, Versicherungen), 30 % für Wants (Restaurant, Hobbys, Streaming-Abos), 20 % für Saves (Notgroschen, Investments, Schuldenabbau). Von Elizabeth Warren populär gemacht.
Lohnt sich die 50/30/20-Regel auch bei niedrigen Einkommen?
Schwer. Bei 1.500 € Netto wären 750 € für Miete + alles — in München unrealistisch. Anpassung: 60/25/15 oder 70/20/10 als Übergang. Wichtiger als die Quote ist die Sparquote: lieber 5 % konstant sparen als gar nichts.
Wofür ist der 20 % Spar-Anteil?
Priorisierung: 1) Mini-Notgroschen 1.000 € aufbauen. 2) Teure Schulden (Dispo, Kredit > 8 %) ablösen. 3) Voller Notgroschen 3-6 Monatsausgaben. 4) ETF-Sparplan für langfristigen Vermögensaufbau. 5) Spezial-Sparziele (Urlaub, Auto).
Was wenn meine Needs schon über 50 % sind?
Häufige Realität in München, Hamburg, Frankfurt. Lösungen: kleinere Wohnung, WG, Pendeln aus Speckgürtel. Oder: höheres Einkommen verhandeln. Wer dauerhaft über 60 % für Wohnen ausgibt, kommt schwer zum Vermögensaufbau.

Vergleich der Geld-Entscheidung?

Konsum, Wohnen, Familie, Reisen — FLORIN+ hat den passenden Rechner für jede Entscheidung.

Alle Rechner ansehen

Über 190 Rechner