Netto-Einkommen
Was nach Steuern und SV übrig bleibt. Bei 2.500 € Netto wäre die Verteilung: 1.250 € Needs, 750 € Wants, 500 € Saves.
50 % Needs, 30 % Wants, 20 % Saves — die Warren-Regel angewendet auf dein Netto. Plus Zinseszins-Hochrechnung über 10+ Jahre.
Die 50-30-20-Regel ist die populärste Budget-Faustregel: 50 % Netto für Fixkosten (Miete, Versicherung, Lebensmittel), 30 % für persönliche Wünsche (Hobby, Reisen), 20 % zum Sparen/Schulden tilgen. Bei 3.000 € Netto: 1.500 € fix / 900 € flex / 600 € spar. Realistische Zielgröße für Mittelschicht.
Quelle: Senator Elizabeth Warren Budget-Konzept · Verbraucherzentrale Haushaltsbuch
So funktioniert der Rechner
Was nach Steuern und SV übrig bleibt. Bei 2.500 € Netto wäre die Verteilung: 1.250 € Needs, 750 € Wants, 500 € Saves.
Über wie viele Jahre rechnen wir die 20 % Sparquote hoch? Standard 10 Jahre — schon erstaunliche Zinseszins-Wirkung.
Konservativ 5 %, realistisch 7 % (Aktien-ETF historisch 7-9 %). Wer mit 3 % rechnet plant sehr defensiv.
→ Ergebnis: 50/30/20 Aufteilung als Bars + 10-Jahres-Endkapital + Zinseszins-Anteil.
50/30/20-Regel: Netto × 0,5 = Needs (fixe Lebenshaltung), × 0,3 = Wants (Lifestyle), × 0,2 = Saves (Vermögensaufbau + Tilgung). Vereinfachung: in Realität verschiebt sich die Quote je Lebenssituation.
Zinseszins-Hochrechnung: Monatliche Sparrate kapitalisiert mit deiner Rendite über Spar-Horizont. Annuitäten-Formel rückwärts: K = Rate × ((1+i)^n − 1) ÷ i mit i = Rendite/12, n = Monate.
Beispiel: 3.200 € Netto → 640 € Saves/Monat × 12 = 7.680 €/Jahr. Über 10 Jahre × 7 % = ~107.500 € Endkapital. Eingezahlt 76.800 € — Zinsanteil 30.700 €.
Priorisierung der Saves (Reihenfolge): 1) Mini-Notgroschen 1.000 € — sofort. 2) Teure Schulden (Dispo, KK-Teilzahlung) ablösen. 3) Voller Notgroschen 3-6 Monatsausgaben. 4) ETF-Sparplan starten. 5) Karriere-Investments (Fortbildung, Berufsunfähigkeitsversicherung).
Wenn 50 % Needs nicht reicht: Realität in deutschen Großstädten. Anpassung 60/25/15 oder 70/20/10 als Übergang. Wichtig: Sparquote > 0 % halten, auch bei wenig.
Nach allen Ausgaben bleiben dir rund 640 €/Monat zum Sparen.
Ein Budget stellt Einnahmen gegen Fixkosten und variable Ausgaben. Faustregel 50/30/20: 50 % Notwendiges, 30 % Wünsche, 20 % Sparen.
Der größte Hebel sind die Fixkosten (Miete, Versicherungen, Abos) — einmal optimiert, sparen sie jeden Monat ohne Verzicht.
Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:
Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.
Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?
Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?
Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.
Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.
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