Lebenssituation
Erwerbsstatus + Familie + Job-Sicherheit bestimmen den Risikoaufschlag. Selbstständige Alleinerziehende brauchen 3× so viel wie sichere Beamte.
Faustregel 3-6 Monate ist zu grob. Dein wahrer Bedarf hängt von Lebenssituation, Familie und Jobsituation ab. Beamter Single: 2 Monate. Selbstständige Familie: 9 Monate. Hier ist deine echte Zahl.
Empfohlener Notgroschen: 3-6 Monats-Netto-Ausgaben auf Tagesgeld (jederzeit liquide). Bei Selbstständigen: 6-12 Monate. Beispiel: 2.500 € Netto-Ausgaben → 7.500-15.000 € Notgroschen. Tagesgeld 2026 Ø 2,0 % (Bundesbank), Trade Republic aktuell 2,0 % auf Giro. Nicht in ETFs anlegen (Schwankungs-Risiko).
Quelle: Stiftung Warentest Finanztest · Verbraucherzentrale Notgroschen-Guide 2026
So funktioniert der Rechner
Erwerbsstatus + Familie + Job-Sicherheit bestimmen den Risikoaufschlag. Selbstständige Alleinerziehende brauchen 3× so viel wie sichere Beamte.
Alles was du regelmäßig zahlst: Miete, Strom, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Abos. Bei unsicherer Lage: realistisch hoch ansetzen.
Was hast du heute auf Tagesgeld? Wie viel sparst du monatlich? → Rechner sagt: Zielbetrag + wann voll + Stufenplan.
→ Ergebnis: persönlicher Multiplier + Zielbetrag + 3-Stufen-Plan + Status-Check.
Multiplier-Logik: Basis 3 Monate. Beamte:r −1, Selbstständig/Arbeitssuchend +3. Familie +1, Alleinerziehend +2. Job niedrige Sicherheit +2, hohe −1. Cap zwischen 1 und 12 Monaten.
Beispiele: Beamter Single mit sicherem Job: 1 Monat (Grundabsicherung). Standard-Angestellter Single: 3 Monate. Familie mit 2 Kindern, Angestellt sicher: 3-4 Monate. Selbstständig mit Familie, niedrige Auftragslage: 9 Monate. Alleinerziehend selbstständig: 8-9 Monate.
Stufenplan: Stufe 1 (1 Monat) = Mini-Reserve, sollte JEDER haben bevor er investiert. Stufe 2 (3 Monate) = Standard für die meisten. Stufe 3 = deine persönliche Empfehlung. Bei höheren Stufen erst Stufe 1 voll, dann investieren beginnen, parallel Stufe 2 aufbauen.
Lagerung: IMMER auf Tagesgeld mit Einlagensicherung. Niemals in Aktien oder ETF (Wertverlust beim Verkauf möglich). Niemals in Festgeld mit langer Bindung (Liquidität nötig). Aktuelle Top-Zinsen 2,5-3,5 %.
Bei Auflösung: Nur bei echten Notfällen (Jobverlust, Reparatur, medizinisch). Nicht für Urlaub oder Konsum. Nach jeder Entnahme: sofort wieder aufstocken.
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Faustregel: 3–6 Netto-Monatsausgaben als Reserve für Unvorhergesehenes — auf dem Tagesgeld, jederzeit verfügbar.
Der Notgroschen gehört vor jedes Investment — er verhindert, dass du in Krisen Anlagen mit Verlust verkaufen oder teure Kredite aufnehmen musst.
Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:
Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.
Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?
Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?
Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.
Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.
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