Empfohlene Reserve
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Wie groß muss dein Notgroschen wirklich sein?

Faustregel 3-6 Monate ist zu grob. Dein wahrer Bedarf hängt von Lebenssituation, Familie und Jobsituation ab. Beamter Single: 2 Monate. Selbstständige Familie: 9 Monate. Hier ist deine echte Zahl.

Definition · Stand 2026

Empfohlener Notgroschen: 3-6 Monats-Netto-Ausgaben auf Tagesgeld (jederzeit liquide). Bei Selbstständigen: 6-12 Monate. Beispiel: 2.500 € Netto-Ausgaben → 7.500-15.000 € Notgroschen. Tagesgeld 2026 Ø 2,0 % (Bundesbank), Trade Republic aktuell 2,0 % auf Giro. Nicht in ETFs anlegen (Schwankungs-Risiko).

Quelle: Stiftung Warentest Finanztest · Verbraucherzentrale Notgroschen-Guide 2026

4.8 / 5 · 538 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Lebenssituation

Erwerbsstatus + Familie + Job-Sicherheit bestimmen den Risikoaufschlag. Selbstständige Alleinerziehende brauchen 3× so viel wie sichere Beamte.

02

Monatsausgaben

Alles was du regelmäßig zahlst: Miete, Strom, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Abos. Bei unsicherer Lage: realistisch hoch ansetzen.

03

Aktuell + Sparrate

Was hast du heute auf Tagesgeld? Wie viel sparst du monatlich? → Rechner sagt: Zielbetrag + wann voll + Stufenplan.

Ergebnis: persönlicher Multiplier + Zielbetrag + 3-Stufen-Plan + Status-Check.

€/Monat
500 € 10.000 €
0 € 100.000 €
€/Monat
0 € 2.000 €
Wie wir rechnen

Multiplier-Logik: Basis 3 Monate. Beamte:r −1, Selbstständig/Arbeitssuchend +3. Familie +1, Alleinerziehend +2. Job niedrige Sicherheit +2, hohe −1. Cap zwischen 1 und 12 Monaten.

Beispiele: Beamter Single mit sicherem Job: 1 Monat (Grundabsicherung). Standard-Angestellter Single: 3 Monate. Familie mit 2 Kindern, Angestellt sicher: 3-4 Monate. Selbstständig mit Familie, niedrige Auftragslage: 9 Monate. Alleinerziehend selbstständig: 8-9 Monate.

Stufenplan: Stufe 1 (1 Monat) = Mini-Reserve, sollte JEDER haben bevor er investiert. Stufe 2 (3 Monate) = Standard für die meisten. Stufe 3 = deine persönliche Empfehlung. Bei höheren Stufen erst Stufe 1 voll, dann investieren beginnen, parallel Stufe 2 aufbauen.

Lagerung: IMMER auf Tagesgeld mit Einlagensicherung. Niemals in Aktien oder ETF (Wertverlust beim Verkauf möglich). Niemals in Festgeld mit langer Bindung (Liquidität nötig). Aktuelle Top-Zinsen 2,5-3,5 %.

Bei Auflösung: Nur bei echten Notfällen (Jobverlust, Reparatur, medizinisch). Nicht für Urlaub oder Konsum. Nach jeder Entnahme: sofort wieder aufstocken.

Fazit

Einordnung

Faustregel: 3–6 Netto-Monatsausgaben als Reserve für Unvorhergesehenes — auf dem Tagesgeld, jederzeit verfügbar.

Gut zu wissen

Der Notgroschen gehört vor jedes Investment — er verhindert, dass du in Krisen Anlagen mit Verlust verkaufen oder teure Kredite aufnehmen musst.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Wie hoch sollte mein Notgroschen sein?
Faustregel: 3 bis 6 Monatsausgaben. Singles ohne Verpflichtungen kommen mit 3 Monaten aus. Familien, Selbstständige und Hauseigentümer brauchen 6 Monate oder mehr. Wer einen sicheren Beamten-Job hat, kann mit 3 Monaten leben.
Wo lagere ich den Notgroschen?
Tagesgeld mit Einlagensicherung – jederzeit verfügbar, modest verzinst. NICHT in ETFs oder Aktien (Wertverlust beim Verkauf möglich). NICHT in Festgeld mit langer Bindung. Liquidität ist wichtiger als Rendite.
Wie schnell sollte ich den Notgroschen aufbauen?
Hochpriorisieren: zuerst 1.000 € Mini-Reserve, dann normale Sparrate fortsetzen. Erst Notgroschen voll, dann ETF-Sparplan oder Schuldenabbau. Reihenfolge: Mini-Notgroschen → teure Schulden (Dispo, Kredit) → voller Notgroschen → Investments.
Wann darf ich den Notgroschen anfassen?
Nur bei echten Notfällen: Jobverlust, Reparatur (Auto, Heizung), unerwartete medizinische Kosten. NICHT für Urlaub, neues Smartphone oder Black-Friday-Deals. Nach jeder Entnahme: sofort wieder aufstocken.

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