Reichweite
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Entnahmeplan-Rechner: Dynamische Strategie für 30+ Jahre

Zwei Modi: feste Monatsentnahme – wie lange reicht es? Oder feste Laufzeit – welche Monatsrente? Inflationsbereinigt.

4.8 / 5 · 247 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Modus A: Reichweite

Du gibst Kapital, Monatsentnahme, Rendite, Inflation. Rechner sagt: so viele Jahre reicht das.

02

Modus B: Monatsrente

Du gibst Kapital, gewünschte Laufzeit, Rendite, Inflation. Rechner sagt: so viel pro Monat.

03

Real-Werte

Reale Rendite = Brutto-Rendite minus Inflation. Spart dich vor falscher Sicherheit.

Ergebnis: konkrete Reichweite oder Monatsrente + Restkapital.

Reichweite
wird berechnet …
10.000 € 5.000.000 €
100 € 10.000 €
%
0 % 12 %
%
0 % 5 %
Monatsrente
wird berechnet …
10.000 € 5.000.000 €
Jahre
1 Jahr 50 Jahre
%
0 % 12 %
%
0 % 5 %
Wie wir rechnen

Modus A (Reichweite): Simulation Monat für Monat: Kapital × (1 + reale Rendite/12) − Entnahme. Loop bis Kapital aufgebraucht. Anzeige in Jahren + Monaten.

Modus B (Monatsrente): Annuitäten-Formel rückwärts: Rente = Kapital × (i × (1+i)^n) ÷ ((1+i)^n − 1) mit i = reale monatliche Rendite, n = Monate.

Reale Rendite = Brutto-Rendite − Inflation. Beispiel: 5 % Rendite − 2 % Inflation = 3 % real. Das ist was deine Kaufkraft tatsächlich wächst.

Berechnung ignoriert Marktvolatilität – in Wirklichkeit wäre eine Sicherheitsmarge sinnvoll (z.B. 0,5 % weniger Rendite).

Fazit

Wie lange dein Vermögen reicht, hängt vor allem von Entnahmerate und Rendite ab.

Einordnung

Du entnimmst regelmäßig aus dem weiter verzinsten Vermögen. Faustregel: die 4-%-Regel gilt als grob nachhaltig für rund 30 Jahre.

Gut zu wissen

Das Renditereihenfolge-Risiko: schwache Börsenjahre gleich zu Beginn der Entnahme zehren das Vermögen stärker aus als am Ende — ein Puffer in sicheren Anlagen hilft.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

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Häufige Fragen

Was ist ein Entnahmeplan?
Das Gegenstück zum Sparplan: Du entnimmst regelmäßig Geld aus einem angesparten Vermögen, etwa einem ETF-Depot, während der Rest weiter Rendite erwirtschaftet. So streckst du dein Kapital über viele Jahre.
Wie hoch darf die Entnahme sein, damit das Geld reicht?
Eine bekannte Faustregel ist die 4-Prozent-Regel: jährlich rund 4 % des Startkapitals entnehmen. Sie ist aber keine Garantie — bei Kurseinbrüchen zu Beginn oder hoher Inflation kann das Kapital schneller schrumpfen.
Was ist das Sequenzrisiko?
Fallen die Kurse in den ersten Entnahmejahren stark, zehrt das dauerhaft am Kapital, weil weniger übrig bleibt, das sich erholen kann. Ein Puffer aus Tagesgeld für schlechte Börsenjahre entschärft dieses Risiko.
Feste oder flexible Entnahme?
Feste Beträge geben Planungssicherheit, flexible Entnahmen (prozentual vom aktuellen Depotwert) schonen das Kapital in Krisen. Viele kombinieren beides. Dies ist keine Anlageberatung.