Wie verwundbar ist dein Haushalt?
Dein Einkommen ist dein größter Vermögenswert. Dieser Rechner bündelt die drei Faktoren, die bei einem Einkommensausfall zählen — Reichweite, Fixkostenquote und Einkommensabhängigkeit — zu einem Resilienz-Score.
Finanzielle Resilienz ist die Fähigkeit deines Haushalts, einen Einkommensausfall ohne Liquiditätsengpass zu überstehen. Drei Faktoren bestimmen sie: die Reichweite deiner Rücklage (in Monaten), die Fixkostenquote (Fixkosten ÷ Netto) und die Einkommensabhängigkeit (eine oder mehrere Einkommensquellen). Eine Analyse von Alvarez & Marsal (2026) zeigt, dass Haushalte genau diese Verwundbarkeit systematisch unterschätzen.
Dein Resilienz-Check
So machst du dich resilient
Wie wir rechnen
Reichweite = liquide Rücklage ÷ (Fixkosten + variable Ausgaben), in Monaten. Fixkostenquote = Fixkosten ÷ Netto-Einkommen. Einkommensabhängigkeit = eine vs. mehrere Einkommensquellen (eine Quelle = höheres Risiko; BU-Absicherung verbessert den Wert).
Teil-Scores (0–100): Reichweite (0 Mon. → 0, ab 6 Mon. → 100), Fixkostenquote (≤ 40 % → 100, ≥ 80 % → 0), Einkommensabhängigkeit (2+ Quellen → 100, eine → 45, mit BU +15). Gesamt-Score = 45 % Reichweite + 30 % Fixkosten + 25 % Abhängigkeit. Bewertung: ab 75 robust, 50–74 solide, 30–49 dünn, darunter kritisch.
Häufige Fragen
Was misst der Resilienz-Score?
Drei Verwundbarkeits-Faktoren zu einem Wert 0–100: Reichweite der Rücklage in Monaten, Fixkostenquote (Fixkosten ÷ Netto) und Einkommensabhängigkeit (eine oder mehrere Quellen).
Wie viele Monate Rücklage sind gut?
Drei bis sechs Netto-Monatsausgaben als Faustregel. Unter einem Monat kritisch, ab drei solide, ab sechs robust.
Warum ist eine hohe Fixkostenquote riskant?
Fixkosten (Miete, Kredite, Versicherungen) lassen sich kurzfristig kaum senken. Je höher ihr Anteil, desto schneller kippt ein Einkommensausfall in einen Liquiditätsengpass.