Steuerersparnis p.a.
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Was bringt die Homeoffice-Pauschale?

6 € pro Homeoffice-Tag, max. 1.260 € pro Jahr. Echter Vorteil erst über Arbeitnehmer-Pauschbetrag 1.230 €. Sieh dir die konkrete Steuerersparnis an.

4.8 / 5 · 623 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Homeoffice-Tage

Tage an denen du überwiegend zu Hause gearbeitet hast. Max. 210 Tage/Jahr werden anerkannt – mehr ist gesetzlich nicht möglich.

02

Weitere Werbungskosten

Arbeitsmittel, Fortbildung, Berufsbekleidung – kommen zur Homeoffice-Pauschale hinzu. Pendlerpauschale UND Homeoffice am selben Tag nicht möglich.

03

Bruttoeinkommen

Für deine Grenzsteuersatz-Schätzung. Bestimmt, wie viel jede Euro Werbungskosten netto bringt.

Ergebnis: HO-Pauschale + gesamte Werbungskosten + Steuerersparnis nach Pauschbetrag.

Tage
0 Tage 210 Tage
€/Jahr
0 € 5.000 €
€/Jahr
15.000 € 200.000 €
Wie wir rechnen

Homeoffice-Pauschale 2026: 6 €/Tag × Anzahl HO-Tage (max. 210). Bei 100 Tagen = 600 €. Maximum: 1.260 €.

Werbungskosten gesamt: HO-Pauschale + andere Werbungskosten (Arbeitsmittel, Fortbildung, Bewerbungen). Diese Summe vergleichen wir mit dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag 1.230 €.

Steuerersparnis: (Werbungskosten gesamt − 1.230 €) × Grenzsteuersatz. Beispiel: 1.700 € − 1.230 € = 470 € über Pauschbetrag × 34 % = 160 € echte Ersparnis.

HO ODER Pendlerpauschale, nicht beides: Wenn du an einem Tag im HO und im Büro warst, gilt nur Pendlerpauschale (die ist meist höher). Reine HO-Tage = 6 € Pauschale.

Arbeitszimmer-Alternative: Wenn du ein separates Arbeitszimmer hast (ausschließlich beruflich), kannst du anteilige Miete/Nebenkosten geltend machen statt der Pauschale – oft höher, aber Aufwand größer und strengere Bedingungen.

Fazit

Die Home-Office-Pauschale lohnt sich steuerlich erst, wenn deine Werbungskosten den Arbeitnehmer-Pauschbetrag übersteigen.

Einordnung

Pro Home-Office-Tag zählen 6 € (max. 210 Tage/Jahr). Wirksam wird das nur über dem Pauschbetrag, der ohnehin automatisch gilt.

Gut zu wissen

Erst Tage und weitere Werbungskosten zusammen über dem Pauschbetrag bringen echte Ersparnis — sonst ist der Effekt null.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Homeoffice-Pauschale 2026?
6 € pro Tag im Homeoffice, max. 210 Tage pro Jahr = 1.260 € maximaler Jahresbetrag. Seit 2023 dauerhaft im EStG (§4 Abs. 5 Nr. 6c). Geltend gemacht als Werbungskosten in der Steuererklärung.
Brauche ich ein separates Arbeitszimmer?
Nein. Die 6 €-Tagespauschale gilt auch für Küchentisch-Homeoffice. Ein steuerlich anerkanntes Arbeitszimmer (separater Raum, ausschließlich beruflich genutzt) erlaubt höhere Abzüge (Miete anteilig, Nebenkosten), aber strengere Anforderungen.
Wann lohnt sich die Homeoffice-Pauschale?
Wenn deine gesamten Werbungskosten über 1.230 € (Arbeitnehmer-Pauschbetrag 2026) liegen. Bei 100 Homeoffice-Tagen = 600 € HO-Pauschale + Pendel-Tage + Arbeitsmittel können schnell zusammen 1.500-2.500 € ergeben.
Was zählt als Homeoffice-Tag?
Ein Arbeitstag den du überwiegend (mehr als die Hälfte der Arbeitszeit) zu Hause arbeitest. Hybride Tage (vormittags HO, nachmittags Büro) zählen nicht, dann gilt nur Pendlerpauschale für die Fahrt.

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