Wann lohnt sich PV besonders?
Vier Konstellationen mit besonders schneller Amortisation:
Eigennutzung steigt von 25 auf 70 %. Bei 12 kWp + 8 kWh Speicher: Amortisation in 8–9 statt 14 Jahren.
Jeder Cent über 30 ct/kWh verschiebt die Rechnung Richtung Eigenverbrauch. Der CO2-Preis 2027 (ETS2) treibt das weiter.
Wer 2026/27 eine Wärmepumpe plant: PV sofort dazu. Die Synergie macht beide Investitionen rentabler.
KfW 270 (Erneuerbare Energien) ab ca. 4,5 % eff.; FLORIN+ Kleinkredit als Eigenanteil-Brücke (SCHUFA-neutral).
So rechnen wir
Formel: Ertrag = Eigenverbrauch × Strompreis + Einspeisung × 7,78 ct/kWh. Eigennutzungs-Quote: ohne Speicher 25–35 %, mit Speicher 60–75 %, plus WP+E-Auto bis 85 %. Jahresertrag = kWp × 950 kWh. Wartung ca. 1 %/Jahr der Investition.
Einspeisevergütung (EEG § 48): Feb–Jul 2026: 7,78 ct/kWh (Teileinspeisung ≤10 kWp), 6,73 ct für den Anteil 10–40 kWp, 12,35 ct bei Volleinspeisung. Ab 1.8.2026: 7,71 ct. Halbjährliche Degression 1 %, Garantie 20 Jahre ab Inbetriebnahme.
§ 12 Abs. 3 UStG (Nullsteuersatz): seit 2023 keine MwSt auf PV-Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden (inkl. Speicher).
§ 3 Nr. 72 EStG: seit 2023 Einkommensteuer-Befreiung für Anlagen bis 30 kWp (EFH) bzw. 100 kWp (MFH). Keine Anlage EÜR nötig.
Erträge nach 20 Jahren: EEG-Garantie läuft aus, Einspeisung dann zum Marktpreis (4–7 ct). Modul-Lebensdauer 30–35 Jahre.