So setzt du den Hack um
Fünf Schritte. Klick einen Schritt an, um die Details zu sehen.
1 Anspruch grob prüfen
Wohngeld richtet sich an Haushalte mit geringem, aber ausreichendem Einkommen. Zwei Dinge klärst du zuerst:
- Liegt dein Einkommen unter der Grenze? Für eine alleinlebende Person liegt sie 2026 je nach Mietenstufe grob zwischen 1.443 € und 1.619 € Gesamteinkommen im Monat – mit mehr Personen im Haushalt steigt sie.
- Beziehst du Bürgergeld? Dann sind deine Wohnkosten dort schon abgedeckt – Wohngeld gibt es in dem Fall nicht.
2 Höhe schätzen
Wie viel dir zusteht, hängt von Einkommen, Wohnkosten, Haushaltsgröße und Mietenstufe deines Wohnorts ab. Statt zu raten, nutzt du am besten eine überschlägige Berechnung.
3 Unterlagen sammeln
Für den Antrag brauchst du in der Regel: Einkommensnachweise aller Haushaltsmitglieder, den Mietvertrag mit aktueller Miete und Nebenkosten (bei Eigentum: Angaben zu Belastungen) sowie Nachweise zur Haushaltsgröße.
4 Antrag stellen
Den Antrag stellst du bei der Wohngeldbehörde deiner Stadt oder Gemeinde – viele bieten das inzwischen online an. Wichtig: Der Anspruch beginnt am ersten Tag des Monats, in dem du den Antrag stellst. Rückwirkend gibt es in der Regel nichts.
5 Rechtzeitig verlängern
Wohngeld wird meist für zwölf Monate bewilligt. Stelle vor Ablauf einen Weiterbewilligungsantrag, damit die Zahlung nicht unterbrochen wird. Ändern sich Einkommen oder Miete deutlich, melde das der Behörde.