Endkapital mit AVD
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Das neue Riester ab 2026 – lohnt es sich?

AVD: Staatsförderung bis 35 % (bei Geringverdienern), Kinderzulage, ETFs erlaubt. Vergleich mit normalem ETF-Sparplan.

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So funktioniert der Rechner

01

Beitrag + Laufzeit

Bis 3.000 €/Jahr Eigenbeitrag förderfähig. Je länger die Laufzeit, desto stärker wirkt Zinseszins + Staatsförderung.

02

Einkommen + Kinder

Standard 20 % Förderung. Geringverdiener bis 35 %. Pro Kind +5 % / +150 €. Berufseinsteiger im 1. Jahr +5 %.

03

ETF-Rendite

Anders als alter Riester: kein Kapitalgarantie-Zwang. Volle Aktien-ETF-Allokation möglich (7-9 % historisch).

Ergebnis: Endkapital mit AVD + Vergleich zu normalem ETF-Sparplan + Förderungs-Gesamtwert.

€/Monat
50 € 500 €
Jahre
5 Jahre 40 Jahre
%
1 % 12 %
Kinder
0 5
Wie wir rechnen

Beitragsbasis: Eigenbeitrag pro Jahr, gedeckelt auf 3.000 € förderfähig. Wer mehr einzahlt: über 3.000 € keine Förderung mehr.

Förderquote: Standard 20 %, Geringverdiener bis 35 %. Kinderzulage +5 % pro Kind. Berufseinsteiger im 1. Jahr +5 %. Maximum (Geringverdiener + 4 Kinder + Berufseinsteiger) wären 60 % Förderung, gedeckelt durch absolute Maxima.

Förder-Cap: 600 € Standard, +150 € pro Kind, +150 € Berufseinsteiger, oder 1.050 € Geringverdiener. Bei 3.000 € Eigenbeitrag × 20 % = 600 € – das passt mit dem Cap.

ETF-Investment: Beiträge + Förderung monatlich in ETF mit deiner Rendite-Annahme. Beim AVD KEINE Kapitalgarantie mehr (anders als Alt-Riester) – das erlaubt volle Aktien-Allokation.

Vergleich: Wir vergleichen mit "normalem ETF-Sparplan" mit gleichem Eigenbeitrag (ohne Förderung). Vereinfacht ohne Vorabpauschale/KESt — sonst wäre der Vergleich noch günstiger für AVD.

Steuer-Nachteil später: Im Rentenalter (ab 62 entnehmbar) gilt Halbeinkünfteverfahren – die Hälfte der Erträge wird versteuert. Das frisst einen Teil des Vorteils auf. Im Explainer-Vergleich nicht modelliert.

Fazit

Einordnung

Das geplante Altersvorsorgedepot (ab 2026) soll gefördertes, ETF-basiertes Sparen für die Rente ermöglichen — als Alternative zur Riester-Rente.

Gut zu wissen

Anders als klassische Riester-Verträge sollen kostengünstige ETFs ohne Garantiezwang erlaubt sein — mehr Renditechance, mehr Schwankung. Details je finalem Gesetz.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was ist das Altersvorsorgedepot (AVD)?
Der staatlich geförderte Riester-Nachfolger ab 2026. Wichtigster Unterschied: KEINE Kapitalgarantie mehr – du kannst in ETFs investieren. Der Staat fördert mit 20 % Standard, bei Geringverdienern bis 35 %. Plus Kinderzulage und Berufseinsteiger-Bonus.
Wie hoch ist die Förderung?
20 % auf bis zu 3.000 € Eigenbeitrag pro Jahr = max. 600 € Förderung. Pro Kind +5 % bzw. +150 €. Berufseinsteiger im ersten Jahr +5 % bzw. +150 €. Geringverdiener: bis 35 % = max. 1.050 €. Insgesamt also bis ~1.350 € Staatsförderung/Jahr möglich.
Wie wird das AVD besteuert?
Einzahlungen sind im Ansparjahr steuerlich absetzbar (wie Rürup). Im Rentenalter (ab 62 entnehmbar) gilt das Halbeinkünfteverfahren: Nur die Hälfte der Erträge wird versteuert. Das ist deutlich günstiger als ein normales ETF-Depot mit KESt+Soli auf alle Gewinne.
Lohnt sich das AVD vs. normales ETF-Depot?
Bei Standard-Förderung (20 %) plus Steuervorteil bei Einzahlung: deutlich, vor allem für Familien mit Kindern. Bei nur Standard ohne Kinder: knapp, weil die Auszahlungs-Versteuerung (Halbeinkünfte ab 62 J.) den ETF-Steuervorteil über die Zeit teilweise auffrisst.

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