Endkapital mit AVD
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Das neue Riester ab 2026 – lohnt es sich?

AVD: Staatsförderung bis 540 € Grundförderung (50 %/25 %), plus 300 € Kinderzulage je Kind, ETFs erlaubt. Vergleich mit normalem ETF-Sparplan.

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So funktioniert der Rechner

01

Beitrag + Laufzeit

Bis 1.800 €/Jahr Eigenbeitrag für die Grundförderung (50 % auf die ersten 360 €, 25 % darüber). Je länger die Laufzeit, desto stärker wirkt Zinseszins + Staatsförderung.

02

Kinder + Berufseinsteiger

Grundzulage: 50 % auf die ersten 360 €, 25 % bis 1.800 € (max. 540 €). Plus 300 € Kinderzulage je Kind (volle Zulage schon ab 25 €/Monat) und einmalig 200 € Berufseinsteiger-Bonus für unter 25-Jährige.

03

ETF-Rendite

Anders als alter Riester: kein Kapitalgarantie-Zwang. Volle Aktien-ETF-Allokation möglich (7-9 % historisch).

Ergebnis: Endkapital mit AVD + Vergleich zu normalem ETF-Sparplan + Förderungs-Gesamtwert.

€/Monat
50 € 500 €
Jahre
5 Jahre 40 Jahre
%
1 % 12 %
Kinder
0 5
Wie wir rechnen

Beitragsbasis: Eigenbeitrag pro Jahr; die Grundzulage gilt bis 1.800 € Eigenbeitrag. Darüber hinausgehende Einzahlungen (bis insgesamt 6.840 €/Jahr) sind möglich, erhöhen die Zulage aber nicht.

Förderquote: 50 % auf die ersten 360 €, 25 % auf 360–1.800 € Eigenbeitrag (max. 540 € Grundzulage). Kinderzulage 300 € je Kind (volle Zulage schon bei 25 €/Monat). Einmalig 200 € Berufseinsteiger-Bonus bei Vertragsabschluss vor dem 25. Geburtstag.

Förder-Cap: Beispiel: 1.800 € Eigenbeitrag ergeben 540 € Grundzulage (180 € + 360 €).

ETF-Investment: Beiträge + Förderung monatlich in ETF mit deiner Rendite-Annahme. Beim AVD KEINE Kapitalgarantie mehr (anders als Alt-Riester) – das erlaubt volle Aktien-Allokation.

Vergleich: Wir vergleichen mit "normalem ETF-Sparplan" mit gleichem Eigenbeitrag (ohne Förderung). Vereinfacht ohne Vorabpauschale/KESt — sonst wäre der Vergleich noch günstiger für AVD.

Steuer in der Auszahlungsphase: Die Erträge wachsen in der Ansparphase steuerfrei; die spätere Rente wird nachgelagert besteuert. Die genauen Auszahlungsregeln richten sich nach dem finalen Gesetz und sind im Vergleich nicht modelliert.

Fazit

Einordnung

Das geplante Altersvorsorgedepot (ab 2026) soll gefördertes, ETF-basiertes Sparen für die Rente ermöglichen — als Alternative zur Riester-Rente.

Gut zu wissen

Anders als klassische Riester-Verträge sollen kostengünstige ETFs ohne Garantiezwang erlaubt sein — mehr Renditechance, mehr Schwankung. Details je finalem Gesetz.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was ist das Altersvorsorgedepot (AVD)?
Der staatlich geförderte Riester-Nachfolger ab 2026. Wichtigster Unterschied: KEINE Kapitalgarantie mehr – du kannst in ETFs investieren. Der Staat fördert mit 50 % auf die ersten 360 € und 25 % bis 1.800 € Eigenbeitrag — max. 540 € Grundförderung, plus 300 € Kinderzulage je Kind und einmalig 200 € Berufseinsteiger-Bonus (unter 25).
Wie hoch ist die Förderung?
Maximal 540 € Grundförderung plus 300 € Kinderzulage je Kind und einmalig 200 € Berufseinsteiger-Bonus.
Wie wird das AVD besteuert?
In der Ansparphase bleiben die Erträge im Depot steuerfrei – der Zinseszins wirkt also unversteuert, anders als beim normalen ETF-Depot mit Vorabpauschale und KESt. Die Auszahlungen im Rentenalter werden nachgelagert besteuert. Die genauen Auszahlungs- und Besteuerungsregeln richten sich nach dem finalen Gesetz.
Lohnt sich das AVD vs. normales ETF-Depot?
Durch die Zulagen (bis 540 € Grundzulage plus 300 € je Kind) und die steuerfreie Ansparphase lohnt sich das AVD gegenüber einem normalen ETF-Depot vor allem für Familien mit Kindern und bei langer Laufzeit. Ohne Kinder fällt der Vorteil kleiner aus – die geschenkte Grundzulage bleibt aber ein Plus gegenüber dem ungeförderten Depot.

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