Depotwert mit 67
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Frühstart-Rente: Was werden aus 10 € im Monat?

Ab 2026 zahlt der Staat 10 € pro Monat ins Depot deines Kindes — vom 6. bis zum 18. Lebensjahr. Rechne aus, wie viel daraus mit 18 und bis zur Rente wird, und wie stark eigene Einzahlungen wirken.

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So funktioniert der Rechner

01

Alter des Kindes

Die 10-€-Prämie fließt vom 6. bis zum 18. Geburtstag. Je jünger das Kind heute ist, desto mehr Prämienmonate und desto länger wirkt der Zinseszins.

02

Eigene Einzahlung

Zusätzlich zur Staatsprämie können Eltern freiwillig aufstocken. Schon 25 € im Monat verändern das Endergebnis deutlich.

03

ETF-Rendite

Das Depot ist kapitalgedeckt und darf in ETFs investieren (historisch 6–8 % p.a.). Kein Garantiezwang wie beim alten Riester.

Ergebnis: Depotwert mit 18, hochgerechnet bis zur Rente (67), plus reiner Staatsanteil und Wertzuwachs.

Jahre
0 Jahre 17 Jahre
€/Monat
0 € 150 €
%
1 % 10 %
i
Annahme:

Eingezahlt wird bis zum 18. Geburtstag (Staatsprämie 6–18 J. plus deine Einzahlung). Danach wächst das Kapital ohne weitere Einzahlungen bis zum Renteneintritt mit 67 weiter.

Wie wir rechnen

Staatsprämie: 10 € pro Monat fließen ausschließlich zwischen dem 6. und dem 18. Lebensjahr. Ist dein Kind heute jünger als 6, starten wir die Prämie ab dem 6. Geburtstag; über die gesamte Laufzeit sind das maximal 1.440 € (12 Jahre × 120 €).

Eigene Einzahlung: Dein monatlicher Zusatzbetrag wird — wie die Prämie — vom heutigen Alter bis zum 18. Geburtstag eingezahlt.

Anspar-Phase (bis 18): Prämie und Eigenbeitrag werden monatlich in ein ETF-Depot investiert und mit deiner Rendite-Annahme monatlich verzinst (Zinseszins).

Wachstums-Phase (18 bis 67): Ab Volljährigkeit modellieren wir keine weiteren Einzahlungen — das mit 18 erreichte Kapital wächst nur noch mit der Rendite bis zum Renteneintritt (Regelaltersgrenze 67). So siehst du den reinen Effekt des frühen Starts.

Vereinfachungen: Konstante Rendite ohne Schwankungen, keine Depot-/Fondskosten (TER), keine Steuer auf die Auszahlung. Reale Ergebnisse weichen ab. Die Erträge der Frühstart-Rente sind laut Eckpunktepapier bis zum Renteneintritt steuerfrei. Alle Angaben nach dem Kabinetts-Eckpunktepapier vom Dezember 2025 — das finale Gesetz kann abweichen.

Fazit

Einordnung

Die Frühstart-Rente (ab 2026) gibt jedem Kind ab 6 Jahren 10 € pro Monat in ein kapitalgedecktes Depot — ein früher Baustein für die private Altersvorsorge.

Gut zu wissen

Der Hebel liegt nicht in den 1.440 € Prämie, sondern in der Zeit: Über mehr als 60 Jahre kann selbst ein kleines Startkapital durch Zinseszins stark wachsen. Details je finalem Gesetz.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Lohnt sich Aufstocken?

Sieh, wie stark 25 € oder 50 € eigene Einzahlung im Monat das Endkapital verändern.

2
Früh vs. spät starten

Vergleiche, was der Start mit 6 gegenüber dem Start mit 12 oder 16 ausmacht.

3
Realistische Erwartung

Teste konservative (5 %) vs. optimistische (8 %) Rendite und sieh die Spannweite.

4
Familien-Planung

Verschaff dir einen Überblick, bevor du ein Depot für dein Kind eröffnest.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt das Eckpunktepapier zur Frühstart-Rente (Dezember 2025). Details findest du oben unter „Wie wir rechnen".

Häufige Fragen

Was ist die Frühstart-Rente?
Ein staatlich gefördertes, kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot für Kinder. Vom 6. bis zum 18. Lebensjahr zahlt der Staat 10 € pro Monat (120 € im Jahr, insgesamt bis zu 1.440 €) in ein privat organisiertes Depot ein. Eltern und später das Kind selbst können freiwillig aufstocken. Erträge bleiben bis zum Renteneintritt steuerfrei.
Ab wann und für wen gilt sie?
Das Gesetz soll 2026 beschlossen werden und rückwirkend zum 1. Januar 2026 gelten. Den Start macht der Geburtsjahrgang 2020 (zum Programmstart sechsjährige Kinder), danach kommt Jahr für Jahr der nächste Jahrgang dazu. Voraussetzung ist der Besuch einer Bildungseinrichtung in Deutschland — unabhängig vom Einkommen der Eltern.
Wie viel zahlt der Staat insgesamt?
10 € pro Monat vom 6. bis zum 18. Geburtstag ergeben 120 € pro Jahr über zwölf Jahre — also bis zu 1.440 € reine Staatsprämie pro Kind, plus die darauf erzielte Rendite.
Was passiert mit dem Geld ab 18?
Ab Volljährigkeit läuft das Depot unkompliziert in die neue geförderte private Altersvorsorge (Altersvorsorgedepot) über. Das Kapital bleibt bis zum Renteneintritt gesperrt und vor staatlichem Zugriff geschützt, die Erträge bleiben bis dahin steuerfrei.
Was, wenn Eltern kein Depot eröffnen?
Alle anspruchsberechtigten Kinder profitieren. Eröffnen die Eltern kein Depot, plant die Bundesregierung eine unbürokratische Auffanglösung: Die nicht abgerufenen Mittel werden jahrgangsweise angelegt und später in einen individuellen Vertrag übertragen.

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