Wie viel kostet dich eine hohe TER wirklich? Vergleiche zwei Szenarien und sieh den Unterschied in Euro.
| Jahr | Endverm. A | Gebühren A | Endverm. B | Gebühren B | Differenz |
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Die TER (Total Expense Ratio) ist die jährliche Gesamtkostenquote eines ETFs oder Investmentfonds. Sie wird täglich anteilig vom Fondsvermögen abgezogen und umfasst Verwaltungsgebühren, Depotbankgebühren und sonstige Betriebskosten. Sind also 10.000 € in einem ETF mit 0,20 % TER investiert, entstehen jährlich ca. 20 € Kosten – automatisch und unsichtbar abgezogen.
Für passive ETFs gilt: unter 0,2 % ist sehr günstig, 0,2–0,5 % ist akzeptabel, über 0,5 % ist teuer. Der iShares Core MSCI World UCITS ETF hat eine TER von 0,20 %, der Vanguard FTSE All-World 0,22 %. Aktive Fonds haben oft 1–2 % TER – ohne nachweislich bessere Rendite. Studien zeigen, dass aktive Fonds langfristig zu über 80 % schlechter abschneiden als ihr Vergleichsindex.
Neben der TER gibt es weitere Kosten: Handelskosten (Spread zwischen Kauf- und Verkaufspreis), Ordergebühren des Brokers, Steuern auf Ausschüttungen und bei synthetischen ETFs ggf. Swap-Kosten. Die Total Cost of Ownership (TCO) ist deshalb etwas höher als die TER allein. Mit einem kostenlosen Sparplan bei einem Neo-Broker (Trade Republic, Scalable) und einem günstigen ETF minimierst du alle Kostenkomponenten.
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