Nebenkosten gesamt
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Was kostet dich der Hauskauf wirklich?

Kaufpreis + Nebenkosten (8-12 %) + Sanierung + EK-Check. Alle vier Posten auf einen Blick mit Bar-Vergleich.

4.8 / 5 · 587 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Kaufpreis + Bundesland

Grunderwerbsteuer variiert: Bayern 3,5 %, NRW/BB/SL/SH 6,5 %. Macht bei 400k Haus bis 12.000 € Unterschied.

02

Makler + Sanierungsreserve

Makler nur wenn beauftragt (3,57 % käuferanteilig). Sanierungs-Reserve je Objektzustand 5-40 % vom Kaufpreis.

03

Eigenkapital-Check

Faustregel: 20 % Kaufpreis + komplette Nebenkosten. Wir zeigen ob deine EK-Quote ausreicht.

Ergebnis: Gesamtkosten + Nebenkosten-Aufteilung als Bars + EK-Empfehlung.

50.000 € 2.000.000 €
0 € 500.000 €
0 € 1.000.000 €
Wie wir rechnen

Grunderwerbsteuer: Kaufpreis × Bundesland-Satz. Bayern 3,5 % (günstigst), NRW/Brandenburg/Saarland/Schleswig-Holstein 6,5 % (teuerst). Bei 400k Haus = 14.000 € BY vs. 26.000 € NRW.

Notar + Grundbuch: ~1,5 % + 0,5 % vom Kaufpreis. Gesetzlich festgelegt (GNotKG). Notar beurkundet Kaufvertrag + Grundschuld, Grundbuch trägt Eigentumsübertragung ein.

Makler: Seit 2020 zwingend 50/50-Teilung zwischen Käufer und Verkäufer. Käuferanteil typisch 3,57 % (3 % netto + 19 % MwSt). Bei Privatkauf entfällt komplett.

Sanierungs-Reserve: Faustregeln nach Objektzustand. Neubau: 5-10 %. Sanierte Bestand: 5-15 %. Renovierungsbedürftiger Altbau: 20-40 %. Energetische Sanierung kostet 200-500 €/m².

EK-Empfehlung: 20 % vom Kaufpreis (für günstige Kreditkonditionen) + komplette Nebenkosten (Banken finanzieren NK meist nicht mit). Bei 400k Haus + 40k NK = 120k EK ideal.

Fazit

Nebenkosten = Grunderwerbsteuer + Notar/Grundbuch + ggf. Makler.

Einordnung

Zusammen oft 10–15 % des Kaufpreises: GrESt 3,5–6,5 %, Notar/Grundbuch ~1,5 %, Makler bis 3,57 %.

Gut zu wissen

Diese Kosten finanziert keine Bank mit — sie müssen aus Eigenkapital kommen. Den Makler teilen sich seit 2020 Käufer und Verkäufer meist hälftig.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf?
Typisch 8-12 % vom Kaufpreis: Grunderwerbsteuer (3,5-6,5 % je Bundesland) + Notar (~1,5 %) + Grundbuch (~0,5 %) + ggf. Makler (3,57 % käuferanteilig). Bei 400.000 € Kaufpreis: 32.000-48.000 € Nebenkosten. Plus Sanierungs-Reserve je nach Objektzustand.
Welches Eigenkapital brauche ich?
Faustregel: 20 % vom Kaufpreis + komplette Nebenkosten. Bei 400.000 € + 40.000 € Nebenkosten = 120.000 € EK empfohlen. Wer weniger hat: Bank verlangt meist Risikoaufschlag oder lehnt ab. Mindest-EK: alle Nebenkosten (das Haus wird zu 100 % finanziert).
Lohnt sich der Maklerkauf?
Seit 2020 Maklerprovision 50/50 zwischen Käufer und Verkäufer (Käuferanteil typisch 3,57 % = 3 % + MwSt). Privatangebote ohne Makler sparen die Provision, brauchen aber mehr Recherche und Verhandlungssicherheit. Bei Top-Lagen ist 80 % der Markt über Makler.
Wie viel Sanierungsreserve einplanen?
Bei Neubau: 5-10 % vom Kaufpreis. Bei sanierter Bestandsimmobilie: 5 %. Bei renovierungsbedürftigem Altbau: 20-40 %. Energetische Sanierung (Dämmung, Heizung): 200-500 €/m². Bei 100 m² also 20.000-50.000 €.

Vergleich der Geld-Entscheidung?

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