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Warren Buffett 90/10-Portfolio

Buffetts Rat ans eigene Erbe: 90 % in einen breiten Aktien-ETF, 10 % in kurzlaufende Staatsanleihen. Berechne den projizierten Wert — und vergleiche mit 100 % Aktien.

Definition · Stand 2026

Warren Buffett empfahl für das Erbe seiner Frau eine radikal einfache Aufteilung: 90 % in einen kostengünstigen S&P-500-Indexfonds, 10 % in kurzlaufende Staatsanleihen. Fast die volle Aktienrendite, der 10-%-Puffer liefert in Krisen Liquidität zum Nachkaufen — ohne Stockpicking, ohne Market-Timing.

Quelle: Berkshire-Hathaway-Aktionärsbrief 2013 (W. Buffett) · Renditeannahmen je Anlageklasse

4.8 / 5 · 742 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Einmalbetrag & Sparrate

Wie viel legst du heute einmalig an, wie viel kommt monatlich dazu? Beides fließt in die Projektion ein.

02

Feste 90/10-Quote

90 % Aktien + 10 % Cash — das feste Verhältnis. Einmal im Jahr auf 90/10 zurücksetzen, sonst nichts.

03

Wert & Vergleich

Du siehst den projizierten Depotwert, die 90/10-Aufteilung und die ehrliche Gegenprobe gegen 100 % Aktien.

Ergebnis: projizierter Depotwert + Aufteilung nach Anlageklasse + Renditeverzicht gegenüber 100 % Aktien.

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Jahre
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Dein Depot im Bild

Allokation, projiziertes Wachstum gegen ein reines Aktien-Depot und die historischen Kennzahlen — alles live aus deinen Eingaben oben.

Wie wir rechnen

Buffetts 90/10 wird mit zwei Annahmen projiziert: 90 % Aktien 7,0 % und 10 % Cash 2,0 % p. a. (nominal).

Gemischt ergibt das eine Erwartungsrendite von rund 6,5 % p. a. Daraus projizieren wir Einmalanlage und monatliche Sparrate über die Laufzeit (monatliche Verzinsung, Annuitätenformel).

Gegenprobe 100 % Aktien: dieselben Einzahlungen mit 7 % p. a. — so siehst du, wie wenig Rendite der 10-%-Puffer kostet.

Historisch lag der maximale Verlust nur knapp unter dem eines reinen Aktien-Depots (rund −45 % statt −50 %). Modellrechnung ohne Steuern/Kosten/Inflation, keine Garantie.

Fazit

Buffetts 90/10 holt fast die volle Aktienrendite — der 10-%-Puffer ist trockenes Pulver für Krisen.

Einordnung

Buffetts Idee: maximale Einfachheit, fast voll in Aktien. ~6,5 % p. a. modellhaft — knapp unter 100 % Aktien, mit minimal kleinerem Drawdown (rund −45 % statt −50 %).

Gut zu wissen

Die 10 % Cash sind kein Renditebringer, sondern Liquidität: Im Crash kaufst du damit günstig nach, statt Aktien verkaufen zu müssen.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Einfach anlegen

Eine Strategie, die ohne Stockpicking und Market-Timing auskommt.

2
Entnahmephase

Im Ruhestand zählt Stabilität oft mehr als die letzte Renditestelle.

3
Aktien-Alternative prüfen

Wie viel Rendite kostet dich die Stabilität gegenüber 100 % Aktien?

4
Selber nachbauen

Welcher Betrag fließt in Aktien, welcher in den Cash-Puffer (90/10)?

i
Wie wird das berechnet?

Erwartungsrendite = 90 %·7 % (Aktien) + 10 %·2 % (Cash) ≈ 6,5 % p. a. Damit werden Einmalanlage + Sparrate monatlich aufgezinst.

Häufige Fragen

Was ist die 90/10-Strategie?
90 % in einen breiten, kostengünstigen Aktien-ETF + 10 % in kurzlaufende Staatsanleihen. Buffett empfahl genau das im Aktionärsbrief 2013 für das Erbe seiner Frau.
Wie viel Rendite bringt es?
Modellhaft rund 6,5 % p.a. nominal — fast die volle Aktienrendite. Der 10-%-Puffer kostet nur wenig Rendite, dämpft aber Krisen leicht.
Für wen eignet sich die 90/10-Strategie?
Für langfristige Anleger mit Aktien-Schwerpunkt, die Einfachheit schätzen und Schwankungen aushalten. Wer kleinere Verluste will, diversifiziert stärker (z. B. All-Weather oder Permanent Portfolio).

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