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Was bleibt netto vom Weihnachtsgeld?

Berechnung als sonstiger Bezug nach § 39b EStG mit Jahresverfahren-Lohnsteuer plus Sozialabgaben. Live mit Vergleich monatliche vs. jährliche Auszahlung.

Jahresverfahren Sozialabgaben pflichtig BBG-Cap prüfen Stand 2026
○ 30 SEK.

Das Wesentliche

Die wichtigsten Fakten zum Weihnachtsgeld — auf einen Blick.

  • Kein gesetzlicher Anspruch — nur per Vertrag oder Tarif.
  • Jahresverfahren — Lohnsteuer höher als auf Monatslohn (Progression).
  • Sozialabgaben voll — KV/PV/RV/AV, sofern unter BBG.
  • Typisch 50-100 % eines Monatsgehalts.
  • Tipp: Bei BBG-Nähe Auszahlung in Folgejahr verschieben spart Beiträge.
★★★★★ 4,8 / 5 · 567 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Monatsgehalt + Sonderzahlung

Brutto-Monatslohn + geplantes Brutto-Weihnachtsgeld.

02

Steuerklasse + Kirche

Steuerklasse beeinflusst Lohnsteuer. Kirche je nach Bundesland 8 oder 9 %.

03

Netto-Auszahlung

Live: Brutto, Steuer, Sozialabgaben, Netto + Vergleich monatlich/jährlich.

Ergebnis: Netto-Weihnachtsgeld plus Aufschlüsselung Steuer und Sozialabgaben.

Deine Daten

Alles bleibt im Browser. Keine Anmeldung, kein Tracking.

Einkommen
3.500 €
0 €20.000 €
3.500 €
0 €50.000 €
Typisch 50-100 % Monatsgehalt. Tarif teilweise mehr.
Steuer-Eingaben
Region

Dein Netto-WG

Live nach § 39b Abs. 3 EStG.

Netto-Weihnachtsgeld

2.012

3.500 € Brutto · Stkl. IV · keine Kirche.

  • Brutto-Weihnachtsgeld3.500 €
  • − Lohnsteuer + Soli− 728 €
  • − Sozialabgaben (AN)− 760 €
  • = Netto-Auszahlung2.012 €
  • Effektivsteuersatz42 %
Vergleich Monatslohn-Netto →

Wann brauchst du diesen Rechner?

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

  1. 1

    Vor Sonderzahlung

    Realistisches Brutto-Netto-Bild — was kann ich tatsächlich planen?

  2. 2

    AG bietet Wahl

    Monatlich vs. jährlich: steuerlich gleich, aber Liquidität entscheidend.

  3. 3

    Verhandlungs-Argumentation

    Brutto vs. Netto-Bedeutung im Gehaltsgespräch klarmachen.

  4. 4

    Lohnabrechnung prüfen

    Stimmen die Abzüge auf der Dezember-Abrechnung wirklich?

Wie wird das berechnet?

LSt-WG = LSt(Jahres-Brutto + WG) − LSt(Jahres-Brutto) = Differenz-Verfahren nach § 39b Abs. 3 EStG. Sozialabgaben wie Monatslohn (KV 14,6 %/2 + PV 3,4 %/2 + RV 18,6 %/2 + AV 2,6 %/2). BBG-Cap prüfen.

So rechnen wir

Alle Werte folgen offiziellen Quellen. Stand 2026.

Berechnung läuft 100 % in deinem Browser. Keine Eingaben an unsere Server.

Häufige Fragen

Antworten zum Weihnachtsgeld 2026.

Wie wird Weihnachtsgeld besteuert?
Als sonstige Bezüge nach § 39b Abs. 3 EStG mit Jahresverfahren: voraussichtliches Jahres-Brutto + Sonderzahlung wird mit Jahrestarif besteuert, davon abgezogen die ohne Sonderzahlung anfallende Steuer = Steuer auf die Sonderzahlung. Dadurch oft höherer Steuersatz auf Weihnachtsgeld als auf normales Monatsgehalt (Progressionseffekt).
Hab ich Anspruch auf Weihnachtsgeld?
Kein gesetzlicher Anspruch — nur wenn vertraglich, tariflich oder betrieblich vereinbart. Aus Gleichbehandlungs-Grundsatz: wenn AG es einigen Mitarbeitern zahlt, müssen vergleichbare Mitarbeiter auch erhalten. Höhe: typisch 50-100 % eines Monatsgehalts, im Tarif teilweise mehr.
Werden Sozialabgaben fällig?
Ja — Weihnachtsgeld ist sozialabgabenpflichtig wie reguläres Brutto. KV/PV/RV/AV. Achtung: Beitragsbemessungsgrenze gilt jährlich. Wer bereits über BBG verdient, zahlt keine zusätzlichen Beiträge auf Weihnachtsgeld. Bei nahe BBG: nur anteilig pflichtig.
Lohnt monatliche oder jährliche Auszahlung?
Steuerlich identisch — Jahres-Lohnsteuer ist gleich. Vorteil monatlich: weniger Steuerschock im Dezember, gleichmäßige Liquidität. Vorteil jährlich: Sparzwang, große Summe zum Sparen/Investieren. Bei Insolvenz des AG: ungewisser Anspruch auf bereits 'verdientes' Weihnachtsgeld.
Was passiert bei Job-Wechsel mit dem Weihnachtsgeld?
Hängt vom Auszahlungs-Zeitpunkt ab: bei Stichtags-Regelung (z.B. 1.12.) nur bei aktivem Arbeitsverhältnis. Bei Rückforderungs-Klausel (Verbleib bis 30.6. Folgejahr) müssen Mitarbeiter es bei vorzeitigem Austritt teilweise zurückzahlen. Klausel muss klar formuliert sein — sonst unwirksam.