🧮 Dein persönlicher Gehaltsvorschuss-Rechner
Wie funktioniert der Rechner?
Der Gehaltsvorschuss-Rechner schätzt dein Nettogehalt anhand einer vereinfachten Lohnsteuer-Näherung (kein offizieller Steuerrechner). Der berechnete Maximalbetrag basiert auf der gängigen Arbeitgeberpraxis: maximal 50 % eines Monatsnettogehalts. Die Rückzahlungsrate wird gleichmäßig auf die gewählten Monate verteilt – ohne Zinsen, ohne Gebühren.
Wichtig: Der tatsächliche Betrag hängt von deinem Arbeitgeber ab. Es gibt keine gesetzliche Pflicht, einen Gehaltsvorschuss zu gewähren. Nutze den Musterbrief-Generator, um deinen Antrag professionell zu formulieren.
Gehaltsvorschuss vs. Dispo: Kostenvergleich
| Merkmal | Gehaltsvorschuss | Dispokredit |
|---|---|---|
| Effektivzins | 0 % | Ø 10,8 % p.a. |
| SCHUFA-Eintrag | Nein | Ggf. Anfrage |
| Verfügbarkeit | Bei Arbeitgebergenehmigung | Sofort (wenn Rahmen offen) |
| Maximalbetrag | Typisch ≤ 50 % Netto | Bis 3 Monatsgehälter |
| Kosten bei 1.000 € / 3 Monate | 0,00 € | ca. 27 € |
Dispokosten-Beispiel: 1.000 € × 10,8 % / 12 × 3 Monate = 27 €. Vergleiche genau mit dem Dispo-Kostenrechner.
Häufige Fragen
Es gibt keine gesetzliche Obergrenze. In der Praxis genehmigen die meisten Arbeitgeber bis zu 50 % eines Monatsnettogehalts. Einige Tarifverträge regeln höhere Beträge.
Nein – ein interner Gehaltsvorschuss beim Arbeitgeber ist ein zinsloses Arbeitgeberdarlehen. Es entstehen keine Kosten, solange der Arbeitgeber keine Gebühren berechnet (was unüblich ist).
Nein. Du bekommst dein Jahresgehalt weiterhin vollständig – der Vorschuss wird nur aus zukünftigen Gehaltszahlungen einbehalten. Es gibt keine Gehaltskürzung.
Ja – offene Beträge werden üblicherweise mit der letzten Gehaltsabrechnung oder Abfindung verrechnet. Achte darauf, eine Rückzahlungsvereinbarung schriftlich festzuhalten.