Wohnen und Mietbelastung in Deutschland 2026
Wohnen ist der größte Posten im deutschen Haushaltsbudget — und der stärkste Hebel für finanzielle Instabilität. In den Spitzenlagen zahlen Neumieter 19,79 Euro pro Quadratmeter in München und 17,98 Euro in Berlin; die Mieten der Großstädte sind seit 2015 um 42 Prozent gestiegen, die Löhne nur um 31 Prozent. Mehr als jeder vierte Haushalt gibt über 40 Prozent seines Einkommens fürs Wohnen aus, die Wohneigentumsquote bleibt mit 47,2 Prozent EU-Schlusslicht (EU-Schnitt 69,5 Prozent), und der Neubau ist 2025 mit 206.600 fertiggestellten Wohnungen auf den tiefsten Stand seit 2012 gefallen.
- Spitzenmieten in Neuvermietung: München 19,79 €/m², Berlin 17,98 €/m² — Bundesdurchschnitt der Bestandsmiete 9,70 €/m².
- Wohneigentumsquote 47,2 % — EU-Schlusslicht; der europäische Durchschnitt liegt bei 69,5 %.
- Neubau bricht ein: 2025 nur 206.600 fertiggestellte Wohnungen — Tiefstwert seit 2012.
- Mieten der Großstädte seit 2015 +42 %, die Bruttolöhne nur +31 % — die Schere öffnet sich weiter.
- Mehr als jeder vierte Haushalt gibt über 40 % des Nettoeinkommens fürs Wohnen aus; unter 2.000 € Einkommen sind es im Median 42 %.