Immobilien & Wohnen Kurzfassung · 9. Mai 2026

Wohnen & Mietbelastung Deutschland 2026

47,2 %
Wohneigentumsquote Deutschland
EU-Schlusslicht (EU-Schnitt 2024: 68 %)
206.600
Fertiggestellte Wohnungen 2025
Tiefstwert seit 2012
11,11 €
Angebotsmiete/m² Wiedervermietung 2025
BBSR, +3,5 % ggü. 2024
Zentrale Erkenntnisse

Wohnen und Mietbelastung in Deutschland 2026

Wohnen ist der größte Posten im deutschen Haushaltsbudget — und der stärkste Hebel für finanzielle Instabilität. Bestandswohnungen werden in München für 20,12 Euro und in Berlin für 13,18 Euro pro Quadratmeter angeboten (ImmoScout24, Q2 2026); bundesweit kosteten inserierte Wohnungen bei Wiedervermietung 2025 11,11 Euro, rund 43 Prozent mehr als die Bestandsmiete (BBSR). 11,2 Prozent der Bevölkerung sind nach EU-Definition wohnkostenüberbelastet (EU-SILC 2025), die Wohneigentumsquote bleibt mit 47,2 Prozent EU-Schlusslicht (EU-Schnitt 2024: 68 Prozent), und der Neubau ist 2025 mit 206.600 fertiggestellten Wohnungen auf den tiefsten Stand seit 2012 gefallen.

Einschätzung
Deutschland baut zu wenig, zu langsam und zu teuer — weil Politik das so eingerichtet hat. Mietpreisbremsen sind die populärste Maßnahme und die wirkungsloseste: Sie stoppen Investitionen, ohne eine einzige Wohnung zu schaffen. Der Markt würde bauen, wenn man ihn ließe. Der Engpass sitzt im Rathaus, nicht im Finanzierungsangebot.
Robert Moukabary — Gründer, MyWage GmbH
Passende FLORIN+ Tools
🏡 Grunderwerbsteuer-Rechner Jetzt öffnen → 🏠 Immobilienkredit-Rechner Jetzt öffnen → 🔑 Mieten vs. Kaufen Jetzt öffnen →

Korrekturhinweis (04.10.2026): Einzelne Kennzahlen wurden auf amtliche Primärquellen aktualisiert. Den vollständigen, laufend gepflegten Datenstand finden Sie im Report: florinplus.de/mywageresearch/mietbelastung-deutschland.

Impressum · Datenschutz · AGB · presse@mywage.de © 2026 MyWage GmbH — Alle Inhalte dienen nur zu Informationszwecken, keine Finanzberatung.
HinweisKreditaufnahme kostet Geld.