Portfolio-Gesamt
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Wie weit ist dein Portfolio vom Soll?

4 Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Immo, Cash) im Ist-vs-Soll-Vergleich. Mit Aktions-Empfehlung pro Klasse + Sparplan-Strategie.

4.8 / 5 · 347 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Ist-Werte eintragen

Was du aktuell in jeder Klasse hast: Aktien-ETF-Wert, Anleihen-Wert, Immobilien (anteilig), Tagesgeld/Cash.

02

Soll-Allokation

Deine Ziel-Verteilung in %. Faustregel: Aktienquote = 100 − Alter. Aggressive: 80/10/5/5. Ausgewogen: 60/30/5/5.

03

Sparplan-Strategie

Steuer-optimal: statt Verkaufen/Kaufen den monatlichen Sparplan auf die unter-allokierten Klassen lenken.

Ergebnis: Portfolio-Total + Aktion pro Klasse + Rebalancing-Dauer mit Sparplan.

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€/Monat
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Wie wir rechnen

Ist-Allokation: Wert pro Klasse ÷ Portfolio-Gesamtwert × 100. Zeigt aktuelle prozentuale Verteilung.

Soll-Wert pro Klasse: Portfolio-Gesamt × Soll-%. Diff = Soll − Ist. Positive Diff: kaufen. Negative: verkaufen.

Toleranz: ±50 € → "halten". Erst über 50 € Diff geben wir Empfehlung. Praktischer Grund: kleine Schwankungen nicht zu Aktion treiben.

Sparplan-Strategie: Wenn Diff positiv (kauf-pflichtig): Sparplan auf unter-allokierte Klassen lenken statt aus Übergewicht zu verkaufen. Über die Zeit nähert sich das Verhältnis ohne Steuer-Auslösung wieder dem Soll.

Rebalancing-Dauer: Gesamt-Kaufbedarf ÷ monatliche Sparrate. Bei 4.000 € Kaufbedarf und 500 €/Monat: 8 Monate.

Steueroptimierung: Verkauf von Aktien-ETF bei Gewinn löst 26,375 % KESt aus. Sparplan-Umleitung vermeidet das vollständig — wichtigster Hebel bei größeren Depots.

Fazit

Rebalancing bringt dein Portfolio zurück auf die Ziel-Allokation — und verkauft automatisch teuer, kauft günstig.

Einordnung

Weicht eine Anlageklasse zu stark von ihrem Soll ab, wird umgeschichtet. Das hält das Risiko stabil, statt es schleichend steigen zu lassen.

Gut zu wissen

Am günstigsten geht Rebalancing über neue Sparraten in die untergewichteten Klassen — das spart Verkäufe und Steuern.

Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was ist Rebalancing?
Anpassung der Portfolio-Allokation an die Soll-Verteilung. Über die Zeit driften Anlageklassen unterschiedlich (Aktien wachsen schneller als Anleihen), Soll wird zu Ist anders. Rebalancing stellt das Verhältnis wieder her — durch Verkauf der überlaufenden Klassen und Kauf der unter-allokierten.
Wann sollte man rebalancen?
Zwei Strategien: Zeit-basiert (1× im Jahr) oder Schwellenwert-basiert (wenn eine Klasse ±5-10 % vom Soll abweicht). Für die meisten Privatanleger ist jährliches Rebalancing ausreichend. Wichtig: nicht zu häufig (Transaktionskosten + Steuer).
Was sind typische Soll-Allokationen?
Aggressiv: 80 Aktien / 10 Anleihen / 5 Immo / 5 Cash. Ausgewogen: 60/30/5/5. Defensiv: 40/40/10/10. Faustregel: Aktienquote = 100 − Alter. Mit 35 J. = 65 % Aktien, mit 65 J. = 35 % Aktien.
Wie rebalance ich steueroptimal?
Statt Verkaufen + Kaufen (Kapitalertragsteuer auf Gewinne) lieber Sparplan-Umleitung: monatliche Einzahlungen auf die unter-allokierten Klassen lenken. Über mehrere Monate stellt sich das Soll-Verhältnis ohne Steuer-Auslösung wieder her.

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