Zum Inhalt springen
Vorsorge 2026 · Rechner

Rentenlücken-Rechner

Wie groß ist deine Rentenlücke — und wie viel musst du monatlich sparen, um sie mit einem ETF zu schließen? Live-Berechnung mit Zinseszins, Inflation und 4 %-Regel.

Gesetzliche Rente vs. Bedarf ETF-Sparrate zum Schließen Inflationsbereinigt
★★★★★ 4.8 / 5 · 612 Bewertungen

So funktioniert der Rechner

01

Deine Situation eintragen

Aktuelles Alter, gewünschtes Rentenalter, erwartete gesetzliche Rente und dein Wunsch-Netto im Alter — alles mit Slidern.

02

Lücke berechnen

Differenz aus Bedarf und erwarteter Rente × 12 Monate ÷ 4 %-Entnahme-Rate = benötigtes Kapital für die Lücke.

03

Sparrate ermitteln

Aktuelles Vermögen wird mit Zinseszins bis zum Rentenalter hochgerechnet. Differenz zum Ziel = monatliche Sparrate.

Ergebnis: monatliche Lücke in €, benötigtes Gesamtkapital nach 4 %-Regel und die monatliche ETF-Sparrate, die die Lücke schließt.

Deine Situation

Jahre
2065
Jahre
6370
200 €3.000 €
500 €5.000 €
0 €500.000 €
%
1 %12 %

Deine Rentenlücke

Monatliche Rentenlücke

800 €/Monat

Differenz zwischen Bedarf und gesetzlicher Rente

Gesetzliche Rente (netto)1.200 €
Gewünschtes Einkommen2.000 €
Monatliche Lücke800 €
Benötigtes Gesamtkapital (4 %-Regel)240.000 €
Verbleibende Zeit32 Jahre
Aktuelles Vermögen im Rentenalter0 €
Noch fehlendes Kapital240.000 €

Benötigte monatliche ETF-Sparrate

zum Schließen der Rentenlücke bis Rentenalter

Annahmen dieser Berechnung
  • ETF-Rendite 6,0 % p. a. (Ø MSCI World nach Kosten)
  • Inflation 2,0 % p. a. (EZB-Ziel)
  • Kapital-Entnahme nach 4 %-Regel
  • Keine weiteren Einkommensquellen im Alter berücksichtigt
Fazit

Zwischen gesetzlicher Rente und deinem Bedarf im Alter bleibt meist eine Lücke, die du privat schließen musst.

Einordnung

Verglichen wird dein Bedarf im Ruhestand mit der erwarteten gesetzlichen Rente. Die Differenz ist die Rentenlücke.

Gut zu wissen

Je früher du vorsorgst, desto kleiner die nötige Sparrate — Zeit ist der wichtigste Hebel.

Häufige Fragen

Was die Rentenlücke ist, wie hoch die durchschnittliche Rente liegt und wie ein ETF-Sparplan helfen kann.

Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen der zu erwartenden gesetzlichen Rente und dem Netto-Einkommen, das man im Alter zum Leben benötigt. Da das gesetzliche Rentenniveau langfristig bei ca. 48 % des letzten Nettolohns liegt und weiter sinkt, klafft für die meisten Deutschen eine erhebliche Lücke. Der Durchschnitt liegt bei 600 bis 900 € pro Monat.
Wie hoch ist die durchschnittliche Rente in Deutschland 2026?
Die durchschnittliche Brutto-Altersrente lag 2025 bei ca. 1.320 € (West) und 1.160 € (Ost) pro Monat. Nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen (ca. 12 %) verbleiben netto ca. 1.160 € (West) bzw. 1.020 € (Ost). Demgegenüber benötigen die meisten Rentner laut Studien 1.500 bis 2.000 € netto für einen angemessenen Lebensstandard.
Mit ETF die Rentenlücke schließen — funktioniert das?
Ein ETF-Sparplan ist eine der effektivsten Methoden zur privaten Altersvorsorge. Bei 200 €/Monat über 30 Jahre und 6 % Rendite p. a. entsteht ein Kapital von ca. 200.000 €, das bei 4 %-Entnahme 667 €/Monat liefert. Bei 300 €/Monat wären es ca. 295.000 € und 983 €/Monat. Je früher du anfängst, desto günstiger ist die benötigte Sparrate durch den Zinseszins-Effekt.

Anwendungsfälle

Wann brauchst du diesen Rechner?

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du Verträge unterschreibst — konkrete Zahlen statt Bauchgefühl.

2
Verschiedene Szenarien

Wie wirken sich Eingabe-Änderungen wirklich aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank, Steuerberater oder Versicherer.

i
Wie wird das berechnet?

Brutto-Netto-Berechnung mit aktuellen Rentenformel-Daten 2026.

Wie wir rechnen

Die monatliche Rentenlücke ist die einfache Differenz zwischen deinem gewünschten Netto-Einkommen im Alter und der erwarteten gesetzlichen Rente (netto). Schon kleine Lücken summieren sich über 20–30 Rentenjahre zu erheblichen Beträgen.

Das benötigte Gesamtkapital berechnen wir mit der 4 %-Entnahmeregel: bei einem ETF-Depot kannst du jährlich 4 % entnehmen, ohne dass das Kapital aufgezehrt wird (vorausgesetzt 6–7 % langfristige Rendite und 2 % Inflation). Formel: monatliche Lücke × 12 / 0,04. Beispiel: 800 €/Monat Lücke = 240.000 € Kapital.

Für die monatliche Sparrate setzen wir die Annuitätenformel ein: gegeben das fehlende Kapital, die Anlagedauer (Jahre bis Rente) und die erwartete ETF-Rendite, berechnen wir, wie viel du monatlich sparen musst. Aktuelles ETF-Vermögen wird mit dem Zinseszins-Effekt bis zum Rentenalter hochgerechnet und vom Zielkapital abgezogen.

Unsere Standardannahmen: ETF-Rendite 6 % p. a. (langfristiger MSCI-World-Durchschnitt nach Kosten), Inflation 2 % p. a. (EZB-Ziel), Auszahlungsdauer ca. 25 Jahre. Wir berücksichtigen keine weiteren Einkommensquellen im Alter (Mieteinnahmen, betriebliche Altersvorsorge, Rürup/Riester), keine Steuern auf Auszahlungen und keine Pflegekosten.

Das Ergebnis ist eine konservative Schätzung. Reale Renditen schwanken — in guten Zeiten reicht eine geringere Sparrate, in schlechten Zeiten brauchst du mehr Puffer.

Sparplan konkret berechnen?

Der Renten-Sparplan-Rechner zeigt dir den exakten monatlichen Beitrag, den du brauchst — mit Zinseszins, Inflation und verschiedenen ETF-Renditen.

Sparplan berechnen

Live · ohne Anmeldung · in 90 Sekunden