Netto-Mehrwert pro Monat
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Wie viel mehr Netto bringt dir die Steuerreform 2027/2028?

Berechne in Sekunden, wie sich die geplante Steuerreform auf dein Netto auswirkt: Gib dein Einkommen ein und vergleiche heutiges Recht (2026) mit der geplanten Entlastung 2027/2028 — pro Monat und pro Jahr. Stand: 8. August 2026

So funktioniert der Rechner

01

Brutto + Steuerklasse

Bruttoeinkommen + Steuerklasse (Single I, Verheiratet III/Splitting). KiSt-Bundesland optional.

02

Heute vs. Reform 2027/28

Wir berechnen beides nach §32a EStG: heutiges Recht (2026) und den geplanten Reform-Zielzustand 2027/2028.

03

Netto-Mehrwert

Differenz pro Monat und pro Jahr. Plus Visualisierung als Bar-Vergleich.

Ergebnis: Netto-Mehrwert pro Monat + Jahres-Ersparnis + Tarif-Vergleich als Bars.

€/Jahr
15.000 € 300.000 €

Jahresbrutto per Schieberegler ziehen oder oben direkt eintippen. Weniger als 15.000 € ist nicht nötig: Bis zum Grundfreibetrag (12.348 €) fällt keine Einkommensteuer an — die Reform wirkt dort nicht.

Was bringt dir die Reform ab 2028?

Deine Belastung nach heutigem Recht (2026) im Vergleich zum Reform-Zielzustand ab 2028 — live aus deinen Eingaben im Rechner oben. Für Verheiratete Steuerklasse III (Splitting) wählen.

Deine tarifliche Entlastung
Steuertarif pro Jahr (ab 2028, geplant) — Kindergeld siehe oben
So steigt dein Durchschnittssteuersatz mit dem Gehalt
Durchschnittssteuersatz in % des Bruttogehalts · dein Punkt markiert
Heutiges Recht (2026)Reformentwurf (ab 2028)

Modell/Entwurf: Der Einkommensteuertarif 2028 ist noch nicht final. Eigene Berechnung aus den bekannten Eckwerten (Grundfreibetrag ~12.900 €, Spitzensteuersatz ab ~70.600 €, abgeflachte Progressionszone). Quelle: Koalitionsausschuss-Beschluss vom 1.7.2026, Bundesfinanzministerium, § 32a EStG (Stand 2026). Stand: 27. Juli 2026.

Steuerreform 2027/2028: Wie viel mehr Netto? (Tabelle)

Voraussichtliche Entlastung durch den Reform-Zielzustand ab 2028 gegenüber heutigem Recht (2026) — Modellrechnung nach den bekannten Eckwerten (Grundfreibetrag ~12.900 €, 42-%-Satz ab ~70.600 €). Deinen exakten Wert zeigt der Rechner oben.

Single (Steuerklasse I)pro Jahrpro Monat
30.000 € (2.500 €/Monat)ca. +140 €ca. +12 €
36.000 € (3.000 €/Monat)ca. +150 €ca. +13 €
48.000 € (4.000 €/Monat)ca. +170 €ca. +14 €
60.000 € (5.000 €/Monat)ca. +190 €ca. +16 €
80.000 € (6.667 €/Monat)ca. +220 €ca. +18 €
Verheiratet · Splitting (gemeinsames Brutto)pro Jahrpro Monat
48.000 € gesamtca. +270 €ca. +22 €
60.000 € gesamtca. +290 €ca. +24 €
78.000 € gesamt (z. B. 4.000 € + 2.500 €)ca. +320 €ca. +26 €
90.000 € gesamtca. +340 €ca. +28 €

Familien mit Kindern werden zusätzlich über höheres Kindergeld und Kinderfreibetrag entlastet. BMF-Beispiel: eine Familie mit zwei Kindern und 60.000 € zu versteuerndem Einkommen wird ab 2028 um mehr als 600 € pro Jahr entlastet. Alle Werte „ab 2028" sind geplant und noch nicht final beschlossen (Koalitionsbeschluss vom 1. Juli 2026; § 32a EStG). Rundung auf 10 €.

Und jetzt? Deine nächsten Schritte

Du kennst deine Entlastung — so holst du mehr aus deinem Netto heraus.

Einkommensteuertarif 2025 vs. 2026 im Vergleich

Alle Schwellen des § 32a EStG, um die die Reform 2026 gegen die kalte Progression verschiebt — und was sich gegenüber 2025 ändert.

Tarif-Schwelle20252026Änderung
Grundfreibetrag (Single)12.096 €12.348 €+252 €
Grundfreibetrag Verheiratete (Splitting)24.192 €24.696 €+504 €
Ende 1. Progressionszone17.443 €17.799 €+356 €
Spitzensteuersatz (42 %) ab68.480 €69.878 €+1.398 €
Reichensteuer (45 %) ab277.826 €277.826 €unverändert

Reform ab 2028 (geplant): heute vs. volle Wirkung

Der Koalitionsausschuss hat am 1. Juli 2026 die nächste Stufe beschlossen. Sie tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft und wirkt voll ab 2028. Die genaue Tarifformel 2028 steht noch nicht final fest — hier die bekannten Eckwerte.

Merkmalheute (2026)Reform (ab 2028, geplant)
Grundfreibetrag (Single)12.348 €rund 12.900 €
Spitzensteuersatz (42 %) ab69.878 €rund 70.600 €
Progressionszone 17.800–70.600 €Status quoetwas abgeflacht

BMF-Beispiel: eine berufstätige Familie mit zwei Kindern und 60.000 € zu versteuerndem Einkommen wird ab 2028 um mehr als 600 € pro Jahr entlastet; Gesamtvolumen rund 10 Mrd. € jährlich. Die Anhebung des Grundfreibetrags auf rund 12.900 € erfolgt in zwei Stufen (2027 und 2028); das große Gesetzespaket will das BMF im Herbst 2026 vorlegen. Werte „ab 2028" sind geplant und noch nicht final. Quelle: BMF, Koalitionsbeschluss vom 1. Juli 2026.

Wie viel mehr Netto bringt die Reform 2026? (Beispiele)

Brutto/Jahr (Single, St.-Kl. I)Mehr Netto/Jahr
30.000 €ca. 150 €
50.000 €ca. 300 €
80.000 €ca. 450 €
150.000 €ca. 700 €

Näherungswerte für den Reform-Effekt 2026 ggü. 2025 (Single, Steuerklasse I); Verheiratete mit Splitting rund das Doppelte. Deinen exakten Wert zeigt der Rechner oben. Für Steuer, Rente, Pflege und Gesundheit zusammen: Gesamt-Reform-Rechner. Fachlich geprüft von der FLORIN+ Steuer-Redaktion.

Quelle: § 32a EStG, Tarif 2025 und 2026. Verheiratete erhalten durch das Ehegattensplitting den doppelten Grundfreibetrag — den Netto-Effekt zeigt der Rechner oben über die Steuerklasse „III – Verheiratet (Splitting)".

Wie wir rechnen

Tarif 2025 (vor Reform): Grundfreibetrag 12.096 €. Erste Progressionszone bis 17.443 €. Spitzensteuersatz-Eingang 68.480 €. Reichensteuer ab 277.826 €.

Tarif 2026 (Reform): Grundfreibetrag 12.348 € (+252 €). Erste Progressionszone bis 17.799 € (+356 €). Spitzensteuersatz-Eingang 69.878 € (+1.398 €). Reichensteuer-Schwelle unverändert (277.826 €).

Effekt der Reform: Alle Schwellen werden um die kalte-Progressions-Anpassung verschoben. Bei 55k Brutto: ESt 2025 ~12.510 € vs. ESt 2026 ~12.350 € = ~160 € ESt-Ersparnis × ggf. KiSt = ~175 € Netto-Mehrwert/Jahr.

Was die Reform NICHT ändert: Eingangssteuersatz 14 %, Spitzensteuersatz 42 %, Reichensteuer 45 %. SV-Beiträge, Soli-Freigrenze.

Realer Effekt nach Inflation: Bei 2,5 % Inflation 2025 ist die Steuersenkung größtenteils Kompensation der kalten Progression — kein echter Gewinn, sondern Erhaltung der Kaufkraft.

Fazit

Tarifänderungen verschieben vor allem den Grundfreibetrag und die Eckwerte — der Effekt pro Monat ist meist kleiner als gedacht.

Einordnung

Verglichen wird deine Einkommensteuer nach altem und neuem Tarif. Entlastet wird vor allem über höheren Grundfreibetrag und verschobene Tarifzonen.

Gut zu wissen

Die kalte Progression frisst Erhöhungen teilweise wieder auf: Erst real (nach Inflation) zeigt sich die echte Entlastung.

Quellen: § 32a EStG — Tarif 2025 & 2026 (BMF). Reform ab 2028 geplant (Koalitionsbeschluss Anfang Juli 2026). Stand: 27. Juli 2026.

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Wann brauchst du diesen Rechner? #

Vier typische Situationen, in denen sich der Aufruf konkret rechnet:

1
Vor einer Entscheidung

Bevor du einen Vertrag unterschreibst — schwarz auf weiß die echten Zahlen.

2
Verschiedene Varianten testen

Wie wirken sich Änderungen (Betrag, Laufzeit, Steuerklasse) konkret aus?

3
Zielwert prüfen

Ist dein Plan mathematisch realistisch — oder zu optimistisch?

4
Beratungs-Vorbereitung

Mit konkreten Zahlen ins Gespräch mit Bank/Steuerberater gehen.

i
Wie wird das berechnet?

Die Berechnung berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage 2026 sowie marktübliche Konditionen. Details findest du unten in der ausführlichen Erklärung.

Häufige Fragen

Was hat sich beim Tarif 2026 geändert?
Grundfreibetrag steigt von 12.096 € (2025) auf 12.348 € (+252 €). Erste Progressionszone-Obergrenze 17.443 → 17.799 € (+356 €). Spitzensteuersatz-Eingang 68.480 → 69.878 € (+1.398 €). Alle Schwellen werden um die kalte-Progressions-Anpassung verschoben — verhindert, dass Lohnerhöhungen automatisch zu Steuer-Mehrbelastung führen. Wie der progressive Tarif überhaupt funktioniert (Grenz- vs. Durchschnittssteuersatz), erklärt der Ratgeber Steuerprogression & Grenzsteuersatz.
Wie hoch ist die Steuerersparnis pro Jahr?
Je nach Einkommen: 30k € Brutto = ~150 €/Jahr, 50k € = ~300 €/Jahr, 80k € = ~450 €/Jahr, 150k € = ~700 €/Jahr (alle Werte für Single, Stkl I). Verheiratete mit Splitting bekommen den doppelten Betrag.
Wer profitiert am stärksten von der Reform?
Verhältnismäßig: Geringverdiener (Grundfreibetrag-Anhebung wirkt direkt). Absolut: Mittel- bis Spitzenverdiener (Schwellen-Verschiebung im Spitzensteuer-Bereich bringt mehr absolut).
Verschwindet die kalte Progression durch die Reform?
Nicht vollständig. Die jährliche Tarif-Anpassung gleicht ungefähr die Inflation aus. Bei Inflation > 4 % bleibt ein Teil der kalten Progression bestehen. Bei niedriger Inflation (1-2 %) wird sie gut neutralisiert.
Welche Vorteile bietet die neue Steuerreform?
Mehr Netto bei gleichem Brutto. Der Grundfreibetrag steigt 2026 auf 12.348 € und die Tarifeckwerte werden verschoben, damit ein reiner Inflationsausgleich beim Gehalt nicht in eine höhere Steuer rutscht (kalte Progression). Dazu steigen Kinderfreibetrag und Kindergeld. Ab 2027 kommt die nächste Stufe: Grundfreibetrag rund 12.900 €, der 42-%-Satz greift erst ab etwa 70.600 € — das entlastet vor allem kleine und mittlere Einkommen. Wie viel es für dich ist, zeigt der Rechner oben.
Warum zahle ich 2026 mehr Lohnsteuer als 2025?
Bei gleichem Bruttolohn zahlst du 2026 eher weniger Lohnsteuer, nicht mehr — der höhere Grundfreibetrag und die verschobenen Tarifstufen entlasten. Steht auf deiner Abrechnung trotzdem mehr, liegt das meist an einem gestiegenen Brutto (Tariferhöhung, Stufenaufstieg) oder an höheren Sozialabgaben, weil die Beitragsbemessungsgrenzen 2026 angehoben wurden. Vergleiche 2025 und 2026 bei identischem Einkommen im Rechner — dann siehst du den reinen Reform-Effekt.
Was ist bei der Steuerreform geplant?
Für 2026 sind Tarifanpassung und höherer Grundfreibetrag bereits umgesetzt. Der Koalitionsausschuss hat am 1. Juli 2026 die nächste Stufe ab 2027 beschlossen: Grundfreibetrag auf rund 12.900 €, höheres Kindergeld und Arbeitnehmer-Pauschbetrag, der 42-%-Satz erst ab etwa 70.600 € — Entlastungsvolumen rund zehn Milliarden Euro pro Jahr. Gegenfinanziert über eine höhere Reichensteuer (45 % ab 250.000 €, 47 % ab 280.000 €). Details im Ausblick Steuerreform 2027.
Welche Nachteile haben Steuersenkungen?
Steuersenkungen kosten den Staat Einnahmen — beim 2027er-Paket rund zehn Milliarden Euro im Jahr. Das kann Spielräume für Investitionen und Sozialausgaben einengen oder muss anderweitig gegenfinanziert werden, hier über eine höhere Reichensteuer. Kritisiert wird zudem, dass Tarifentlastungen in absoluten Beträgen höhere Einkommen oft stärker entlasten als niedrige. Ob eine Reform „gerecht" ist, bleibt eine politische Abwägung — die reinen Zahlen liefert der Rechner neutral.

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